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    <title>Jumpy&#39;s Blog</title>
    <link>https://blog.jumpfruit.de/</link>
    <description></description>
    <pubDate>Tue, 05 May 2026 14:25:47 +0200</pubDate>
    <item>
      <title>Avocado? Du Umweltsau!</title>
      <link>https://blog.jumpfruit.de/avocado</link>
      <description>&lt;![CDATA[Vor einigen Wochen habe ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Avocado gekauft. Da alle so begeistert davon sind, wollte ich es auch mal ausprobieren. Prompt bekam ich von einer Freundin mit erhobenem Zeigefinger einen Einlauf mit Schuldgefühlen verpasst. „1000 Liter Wasser für eine EINZIGE Avocado!!!!“ schallte es mir entgegen.&#xA;&#xA;Diese Diskussion war mir in den letzten Jahren natürlich nicht entgangen und nun, durch die mir „freundlicherweise“ überlassenen Schuldgefühle stellte ich mir die Frage: Stimmt das überhaupt? Und wenn ja: Wie viel ist das im Vergleich zu anderen Lebensmitteln?&#xA;&#xA;Ich machte mich also auf die Suche nach den Fakten und wenn du möchtest, dann komm mit und wir klären, ob ich mich schämend in die Ecke stellen muss.&#xA;&#xA;gesellschaft&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Disclaimer&#xA;&#xA;Das Wichtigste vorweg: Ich habe keine Ahnung! Ich bin selbst nur ein Otto Normalverbraucher mit Realschulabschluss und ner fetten Depression am Hals. Ich habe also nicht das fachliche Wissen selbst Studien und dergleichen zu lesen und einzuordnen. Und die Energie mich da richtig bis in die Tiefe einzuarbeiten habe ich ebenfalls nicht.&#xA;&#xA;Man könnte aber auch einfach sagen, dass die meisten anderen Menschen das auch nicht tun und es ist vielleicht ein kleiner Test, was man so herausfinden kann. Ich erspare euch hier den eigentlich nötigen Rant zu Paywalls, das wisst ihr ja selbst.&#xA;&#xA;Buntes Wasser&#xA;&#xA;Bevor wir uns die Menge Wasser anschauen, die die Herstellung unserer Lebensmittel verbraucht, müssen wir erst einmal fragen: Welches Wasser wird da verbraucht?&#xA;&#xA;Dafür verwendet man „virtuelles Wasser“, das durch Farben repräsentiert wird.&#xA;&#xA;Grünes Wasser&#xA;&#xA;Grünes Wasser ist das, was natürlich im Boden enthalten ist und das die Pflanzen auch ohne Eingriffe des Menschen aufnehmen würden. Es kommt z.B. aus Niederschlägen wie Regen und Schnee. Es ist dadurch in aller Regel unbedenklich.&#xA;&#xA;Blaues Wasser&#xA;&#xA;Blaues Wasser stammt aus Oberflächengewässern (Flüsse, Seen, etc.) oder tief aus dem Boden (Grundwasser). Es wird zur künstlichen Bewässerung von landwirtschaftlich genutzten Flächen verwendet. In vielen Regionen wird das ein immer größeres Problem.&#xA;&#xA;Graues Wasser&#xA;&#xA;Eine wirkliche Umweltkatastrophe ist aber die Nutzung von grauem Wasser. Damit bezeichnet man sauberes (in der Regel aufbereitetes) Wasser, das nötig ist, um Verschmutzungen (z.B. durch Düngemittel, etc.) ausreichend zu verdünnen. Es geht hier aber nur um Süßwasser. Die Verschmutzung von Meerwasser wird hier nicht betrachtet.&#xA;&#xA;Ich habe über die Mengen der jeweils genutzten Wasserart leider gar nichts gefunden. Das dürfte auch an den grundsätzlich recht unterschiedlichen Verbräuchen liegen. In Spanien, Tunesien und Marokko, wo ein beunruhigend hoher Anteil unserer Lebensmittel herkommt, wird bspw. hauptsächlich blaues und graues Wasser verwendet. In anderen Regionen der Welt mag das anders sein.&#xA;&#xA;Bin ich denn nun eine Umweltsau?&#xA;&#xA;Schauen wir uns jetzt mal die Mengen an. Die folgenden Daten beruhen auf einer Grafik von Warenvergleich.de (Link am Ende). Ich habe mehrere Artikel dazu gelesen und die Werte schwanken dort nur wenig. Ich verwende aus Barrierefreiheitsgründen hier nicht die Grafik aus dem Artikel, sondern nehme die Werte in eine Tabelle.&#xA;&#xA;Die Werte in der Spalte &#34;Kilo&#34; beziehen sich auf den Wasserverbrauch von 1 Kilo. In der Spalte „Einheit“ wird angegeben, wie viel Wasser ungefähr z.B. für 1 Erdbeere, 1 Tasse Kaffee oder 1 Avocado verbraucht wird. Die Grundlage hierfür sind gemittelte Angaben über mehrere Webseiten zu Gewicht der Lebensmittel.&#xA;&#xA;Die Werte sind alle gerundete Literangaben.&#xA;&#xA;|Lebensmittel | Kilo | Einheit |&#xA;|-------------|:----:|:-------:|&#xA;|Tomaten|110|16|&#xA;|Karotten|130|11|&#xA;|Kartoffeln|210|21|&#xA;|Salat|240|202|&#xA;|Erdbeeren|280|4|&#xA;|Zwiebeln|280|23|&#xA;|Salatgurke|350|210|&#xA;|Zitrone|360|29|&#xA;|Kuhmilch|600| |&#xA;|Apfel|700|95|&#xA;|Mais|900| |&#xA;|Pfirsiche|910|91|&#xA;|Bananen|940|131|&#xA;|Gerste|1.300| |&#xA;|Weizen|1.410| |&#xA;|Spargel|1.470|&#x9;|&#xA;|Avocado|1.500|300|&#xA;|Sojabohnen|2.050| |&#xA;|Kokosnuss|2.500|5.000|&#xA;|Eier|3.300|198|&#xA;|Reis (roh)|3.470| |&#xA;|Geflügel|4.000| |&#xA;|Schweinefleisch|4.730| |&#xA;|Hirse|5.000| |&#xA;|Nüsse|5.000| |&#xA;|Rindfleisch|15.490| |&#xA;|Röstkaffee|21.000|1.273|&#xA;|Kakao|27.000| |&#x9;&#xA;&#xA;Was sagen uns diese Werte jetzt?&#xA;&#xA;Die Avocado ist zwar mit ca. 300 Litern Wasser pro Frucht nicht grade genügsam, aber das Brot, auf dem die Avocado vielleicht gegessen wird, hat einen weit höheren Wasserverbrauch.&#xA;&#xA;Der Wasserverbrauch eines Lebensmittels ist natürlich nur ein kleiner Teil der Diskussion um Ressourcenverbrauch. Auch viele andere Werte, wie CO2 Fußabdruck und sonstige Umweltschäden (z.B. Abholzung des Regenwaldes, starke Nutzung von Pestiziden, etc.) sollte man bei alldem im Blick haben.&#xA;&#xA;Bin ich wegen einer Avocado jetzt eine Umweltsau? Vermutlich nicht. Trotzdem werde ich es damit nicht übertreiben. Außerdem ist eine Avocado doch ein recht teures Lebensmittel, das ich, als von Armut betroffener Mensch, mir sowieso kaum leisten kann.&#xA;&#xA;Es ist also wie so oft: Einfach mal auf dem Boden bleiben und nicht ohne nachzudenken auf irgendeinen Hypetrain aufspringen.&#xA;&#xA;Quellen:&#xA;&#xA;Link zum Artikel von Warenvergleich.de&#xA;&#xA;Link zum Artikel der Albert Schweizer Stiftung]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen habe ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Avocado gekauft. Da alle so begeistert davon sind, wollte ich es auch mal ausprobieren. Prompt bekam ich von einer Freundin mit erhobenem Zeigefinger einen Einlauf mit Schuldgefühlen verpasst. „1000 Liter Wasser für eine EINZIGE Avocado!!!!“ schallte es mir entgegen.</p>

<p>Diese Diskussion war mir in den letzten Jahren natürlich nicht entgangen und nun, durch die mir „freundlicherweise“ überlassenen Schuldgefühle stellte ich mir die Frage: Stimmt das überhaupt? Und wenn ja: Wie viel ist das im Vergleich zu anderen Lebensmitteln?</p>

<p>Ich machte mich also auf die Suche nach den Fakten und wenn du möchtest, dann komm mit und wir klären, ob ich mich schämend in die Ecke stellen muss.</p>

<p><a href="https://blog.jumpfruit.de/tag:gesellschaft" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">gesellschaft</span></a></p>



<h2 id="disclaimer">Disclaimer</h2>

<p>Das Wichtigste vorweg: Ich habe keine Ahnung! Ich bin selbst nur ein Otto Normalverbraucher mit Realschulabschluss und ner fetten Depression am Hals. Ich habe also nicht das fachliche Wissen selbst Studien und dergleichen zu lesen und einzuordnen. Und die Energie mich da richtig bis in die Tiefe einzuarbeiten habe ich ebenfalls nicht.</p>

<p>Man könnte aber auch einfach sagen, dass die meisten anderen Menschen das auch nicht tun und es ist vielleicht ein kleiner Test, was man so herausfinden kann. Ich erspare euch hier den eigentlich nötigen Rant zu Paywalls, das wisst ihr ja selbst.</p>

<h2 id="buntes-wasser">Buntes Wasser</h2>

<p>Bevor wir uns die Menge Wasser anschauen, die die Herstellung unserer Lebensmittel verbraucht, müssen wir erst einmal fragen: Welches Wasser wird da verbraucht?</p>

<p>Dafür verwendet man „virtuelles Wasser“, das durch Farben repräsentiert wird.</p>

<h3 id="grünes-wasser">Grünes Wasser</h3>

<p>Grünes Wasser ist das, was natürlich im Boden enthalten ist und das die Pflanzen auch ohne Eingriffe des Menschen aufnehmen würden. Es kommt z.B. aus Niederschlägen wie Regen und Schnee. Es ist dadurch in aller Regel unbedenklich.</p>

<h3 id="blaues-wasser">Blaues Wasser</h3>

<p>Blaues Wasser stammt aus Oberflächengewässern (Flüsse, Seen, etc.) oder tief aus dem Boden (Grundwasser). Es wird zur künstlichen Bewässerung von landwirtschaftlich genutzten Flächen verwendet. In vielen Regionen wird das ein immer größeres Problem.</p>

<h3 id="graues-wasser">Graues Wasser</h3>

<p>Eine wirkliche Umweltkatastrophe ist aber die Nutzung von grauem Wasser. Damit bezeichnet man sauberes (in der Regel aufbereitetes) Wasser, das nötig ist, um Verschmutzungen (z.B. durch Düngemittel, etc.) ausreichend zu verdünnen. Es geht hier aber nur um Süßwasser. Die Verschmutzung von Meerwasser wird hier nicht betrachtet.</p>

<p>Ich habe über die Mengen der jeweils genutzten Wasserart leider gar nichts gefunden. Das dürfte auch an den grundsätzlich recht unterschiedlichen Verbräuchen liegen. In Spanien, Tunesien und Marokko, wo ein beunruhigend hoher Anteil unserer Lebensmittel herkommt, wird bspw. hauptsächlich blaues und graues Wasser verwendet. In anderen Regionen der Welt mag das anders sein.</p>

<h2 id="bin-ich-denn-nun-eine-umweltsau">Bin ich denn nun eine Umweltsau?</h2>

<p>Schauen wir uns jetzt mal die Mengen an. Die folgenden Daten beruhen auf einer Grafik von Warenvergleich.de (Link am Ende). Ich habe mehrere Artikel dazu gelesen und die Werte schwanken dort nur wenig. Ich verwende aus Barrierefreiheitsgründen hier nicht die Grafik aus dem Artikel, sondern nehme die Werte in eine Tabelle.</p>

<p>Die Werte in der Spalte “Kilo” beziehen sich auf den Wasserverbrauch von 1 Kilo. In der Spalte „Einheit“ wird angegeben, wie viel Wasser ungefähr z.B. für 1 Erdbeere, 1 Tasse Kaffee oder 1 Avocado verbraucht wird. Die Grundlage hierfür sind gemittelte Angaben über mehrere Webseiten zu Gewicht der Lebensmittel.</p>

<p>Die Werte sind alle gerundete Literangaben.</p>

<table>
<thead>
<tr>
<th>Lebensmittel</th>
<th align="center">Kilo</th>
<th align="center">Einheit</th>
</tr>
</thead>

<tbody>
<tr>
<td>Tomaten</td>
<td align="center">110</td>
<td align="center">16</td>
</tr>

<tr>
<td>Karotten</td>
<td align="center">130</td>
<td align="center">11</td>
</tr>

<tr>
<td>Kartoffeln</td>
<td align="center">210</td>
<td align="center">21</td>
</tr>

<tr>
<td>Salat</td>
<td align="center">240</td>
<td align="center">202</td>
</tr>

<tr>
<td>Erdbeeren</td>
<td align="center">280</td>
<td align="center">4</td>
</tr>

<tr>
<td>Zwiebeln</td>
<td align="center">280</td>
<td align="center">23</td>
</tr>

<tr>
<td>Salatgurke</td>
<td align="center">350</td>
<td align="center">210</td>
</tr>

<tr>
<td>Zitrone</td>
<td align="center">360</td>
<td align="center">29</td>
</tr>

<tr>
<td>Kuhmilch</td>
<td align="center">600</td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td>Apfel</td>
<td align="center">700</td>
<td align="center">95</td>
</tr>

<tr>
<td>Mais</td>
<td align="center">900</td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td>Pfirsiche</td>
<td align="center">910</td>
<td align="center">91</td>
</tr>

<tr>
<td>Bananen</td>
<td align="center">940</td>
<td align="center">131</td>
</tr>

<tr>
<td>Gerste</td>
<td align="center">1.300</td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td>Weizen</td>
<td align="center">1.410</td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td>Spargel</td>
<td align="center">1.470</td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td>Avocado</td>
<td align="center">1.500</td>
<td align="center">300</td>
</tr>

<tr>
<td>Sojabohnen</td>
<td align="center">2.050</td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td>Kokosnuss</td>
<td align="center">2.500</td>
<td align="center">5.000</td>
</tr>

<tr>
<td>Eier</td>
<td align="center">3.300</td>
<td align="center">198</td>
</tr>

<tr>
<td>Reis (roh)</td>
<td align="center">3.470</td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td>Geflügel</td>
<td align="center">4.000</td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td>Schweinefleisch</td>
<td align="center">4.730</td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td>Hirse</td>
<td align="center">5.000</td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td>Nüsse</td>
<td align="center">5.000</td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td>Rindfleisch</td>
<td align="center">15.490</td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td>Röstkaffee</td>
<td align="center">21.000</td>
<td align="center">1.273</td>
</tr>

<tr>
<td>Kakao</td>
<td align="center">27.000</td>
<td align="center"></td>
</tr>
</tbody>
</table>

<h2 id="was-sagen-uns-diese-werte-jetzt">Was sagen uns diese Werte jetzt?</h2>

<p>Die Avocado ist zwar mit ca. 300 Litern Wasser pro Frucht nicht grade genügsam, aber das Brot, auf dem die Avocado vielleicht gegessen wird, hat einen weit höheren Wasserverbrauch.</p>

<p>Der Wasserverbrauch eines Lebensmittels ist natürlich nur ein kleiner Teil der Diskussion um Ressourcenverbrauch. Auch viele andere Werte, wie CO2 Fußabdruck und sonstige Umweltschäden (z.B. Abholzung des Regenwaldes, starke Nutzung von Pestiziden, etc.) sollte man bei alldem im Blick haben.</p>

<p>Bin ich wegen einer Avocado jetzt eine Umweltsau? Vermutlich nicht. Trotzdem werde ich es damit nicht übertreiben. Außerdem ist eine Avocado doch ein recht teures Lebensmittel, das ich, als von Armut betroffener Mensch, mir sowieso kaum leisten kann.</p>

<p>Es ist also wie so oft: Einfach mal auf dem Boden bleiben und nicht ohne nachzudenken auf irgendeinen Hypetrain aufspringen.</p>

<h2 id="quellen">Quellen:</h2>

<p><a href="https://www.warenvergleich.de/bis-zu-27-000-liter-wasser-pro-kilo-diese-lebensmittel-verbrauchen-am-meisten-wasser-in-der-herstellung/">Link zum Artikel von Warenvergleich.de</a></p>

<p><a href="https://albert-schweitzer-stiftung.de/themen/umwelt/wasserverbrauch-ernaehrung">Link zum Artikel der Albert Schweizer Stiftung</a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://blog.jumpfruit.de/avocado</guid>
      <pubDate>Sun, 18 Jan 2026 18:19:54 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>2025 - Ein Jahr wie ein Verkehrsunfall</title>
      <link>https://blog.jumpfruit.de/2025-ein-jahr-wie-ein-verkehrsunfall</link>
      <description>&lt;![CDATA[Horror Show, die 42. Es ist wieder soweit. Die Zeit der Jahresrückblicke ist da und ich mag es ehrlich gesagt, auch mal auf mein Jahr zurück zu blicken und zu sehen, was so los war. Wenn du möchtest, dann komm doch mit.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Ich fange mal am Ende an. Ich habe mich zur Zeit etwas aus Mastodon rausgezogen, weil es mir einfach schlecht geht und ich merke, dass ich diese seelischen Probleme dann zu sehr in meine Tröts verwurste. Niemand möchte das lesen und niemand möchte sowas in der Timeline haben. Deshalb bin ich auch hier im Blog grade so still. Dafür fehlt mir dann nämlich auch noch zusätzlich die Energie. Das wird auch wieder vorbei gehen und ich werde dann auch wieder da sein und euch mit meinen Boosts und Antworten nerven.&#xA;&#xA;Ich habe 2025 ein paar große positive Dinge erlebt, erkämpft und genossen.&#xA;&#xA;Das absolut Größte waren die zwei Tage, in den Sommerferien, in denen ich meine Kinder sehen konnte. Jeweils einzeln und einen ganzen Tag. Das musste ich sehr hart gegen meine Ex-Frau erkämpfen. Sie wollte mir nur einen Tag mit beiden zugestehen, weil es ihr zu viel Aufwand war, die Kinder an zwei Tagen zu mir zu bringen. Aber ich hatte jeweils einen Tag mit den beiden und es waren wunderbare Tage. Besonders meine Tochter hat es sehr genossen.&#xA;&#xA;Ein anderer (vermutlich) großer Erfolg, bei dem es mir aber schwerfällt es so zu sehen, weil ich immer noch versuche mich davon zu erholen, war mein Urlaub im Juli. 12 Jahre war ich nicht mehr im Urlaub, 10 Jahre habe ich diese Stadt nicht mehr verlassen und 7 Jahre meine Wohnung nicht mehr ernsthaft. Ich war zwei Wochen lang bei einer Freundin im Ruhrgebiet. Es hat mich mehr Kraft gekostet, als ich selbst jetzt überblicken kann und ich bin immer noch völlig am Ende davon. Ich bin auch überrascht, dass die Freundschaft immer noch besteht, denn ich habe sie ganz sicher völlig in den Wahnsinn getrieben. Die Tatsache, dass sie sich nun danach in stationärer Psychotherapie befindet bestätigt diesen Eindruck, auch wenn sie es die ganze Zeit dementiert.&#xA;&#xA;Ich habe in diesem Jahr auch wieder neue wundervolle Menschen kennen gelernt. Manchen folge ich einfach auf Mastodon, aber die wundervolle, liebe und großartige CyberLaminat hat sich mit (der) Macht in mein Leben „gesprengt“. Es fing so harmlos an und am Ende hatte ich nicht nur ein Imperium verloren, sondern auch die Inspiration mein Alter Ego Rek’kon Zuriv aus meinem Kopf in geschriebene Worte zu überführen. Zeitgleich habe ich sie auch als Freundin gewonnen und kann nur sagen, dass ich sehr glücklich darüber bin.&#xA;&#xA;Nach Jahren des Sparens und des jeden Krümel irgendwie zurücklegens konnte ich mir endlich wieder einen neuen Computer zulegen. Mastodon und die großartige Tech-Community dort war mir dabei eine riesige Hilfe. Das klingt vielleicht etwas pathetisch, aber das hat mir echt mein Leben gerettet … zumindest bis jetzt.&#xA;&#xA;Ich habe dieses Jahr auch mein 2. vegetarisches Jubiläum gehabt und auf der „Road to vegan“ einige neue Meilensteine erreicht mit denen ich mich sehr gut fühle und die mir die Sicherheit geben, dass ich es auch bis ins Ziel schaffen werde.&#xA;&#xA;Auch mein zweites Mastodon-Jubiläum habe ich Anfang des Jahres erreicht. Derzeit denke ich darüber nach, eine eigene Single-User-Instanz aufzumachen. Mal schauen, was das nächste Jahr so bringt.&#xA;&#xA;Natürlich gab es 2025 auch einige Low-Lights und negative Dinge. Die möchte ich aber hier nicht so groß auswalzen. Mit denen beschäftigt sich mein Kopf schon viel zuviel.&#xA;&#xA;Um es kurz zu machen: 2025 hat sich streckenweise angefühlt wie der Versuch mich zu ertränken und das Leben hat sich gleichzeitig gewundert, warum ich die  Momente, in denen ich über Wasser kurz einen Atemzug machen konnte, nicht als große Erleichterung empfunden habe.&#xA;&#xA;Ich wünsche Dir, dass im neuen Jahr deine Wünsche und Vorstellungen in Erfüllung gehen und dass es ein besseres Jahr als 2025 für dich wird (auch wenn dein 2025 vielleicht schon sehr gut war).&#xA;&#xA;Merry Christmas, God Jul, Feliz Navidad und einen guten Rutsch …&#xA;&#xA;PS: Ich wurde von meiner eigenen Tochter geWhamt! Das hatte ich nun wirklich nicht kommen sehen.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Horror Show, die 42. Es ist wieder soweit. Die Zeit der Jahresrückblicke ist da und ich mag es ehrlich gesagt, auch mal auf mein Jahr zurück zu blicken und zu sehen, was so los war. Wenn du möchtest, dann komm doch mit.</p>



<p>Ich fange mal am Ende an. Ich habe mich zur Zeit etwas aus Mastodon rausgezogen, weil es mir einfach schlecht geht und ich merke, dass ich diese seelischen Probleme dann zu sehr in meine Tröts verwurste. Niemand möchte das lesen und niemand möchte sowas in der Timeline haben. Deshalb bin ich auch hier im Blog grade so still. Dafür fehlt mir dann nämlich auch noch zusätzlich die Energie. Das wird auch wieder vorbei gehen und ich werde dann auch wieder da sein und euch mit meinen Boosts und Antworten nerven.</p>

<p>Ich habe 2025 ein paar große positive Dinge erlebt, erkämpft und genossen.</p>

<p>Das absolut Größte waren die zwei Tage, in den Sommerferien, in denen ich meine Kinder sehen konnte. Jeweils einzeln und einen ganzen Tag. Das musste ich sehr hart gegen meine Ex-Frau erkämpfen. Sie wollte mir nur einen Tag mit beiden zugestehen, weil es ihr zu viel Aufwand war, die Kinder an zwei Tagen zu mir zu bringen. Aber ich hatte jeweils einen Tag mit den beiden und es waren wunderbare Tage. Besonders meine Tochter hat es sehr genossen.</p>

<p>Ein anderer (vermutlich) großer Erfolg, bei dem es mir aber schwerfällt es so zu sehen, weil ich immer noch versuche mich davon zu erholen, war mein Urlaub im Juli. 12 Jahre war ich nicht mehr im Urlaub, 10 Jahre habe ich diese Stadt nicht mehr verlassen und 7 Jahre meine Wohnung nicht mehr ernsthaft. Ich war zwei Wochen lang bei einer Freundin im Ruhrgebiet. Es hat mich mehr Kraft gekostet, als ich selbst jetzt überblicken kann und ich bin immer noch völlig am Ende davon. Ich bin auch überrascht, dass die Freundschaft immer noch besteht, denn ich habe sie ganz sicher völlig in den Wahnsinn getrieben. Die Tatsache, dass sie sich nun danach in stationärer Psychotherapie befindet bestätigt diesen Eindruck, auch wenn sie es die ganze Zeit dementiert.</p>

<p>Ich habe in diesem Jahr auch wieder neue wundervolle Menschen kennen gelernt. Manchen folge ich einfach auf Mastodon, aber die wundervolle, liebe und großartige CyberLaminat hat sich mit (der) Macht in mein Leben „gesprengt“. Es fing so harmlos an und am Ende hatte ich nicht nur ein Imperium verloren, sondern auch die Inspiration mein Alter Ego Rek’kon Zuriv aus meinem Kopf in geschriebene Worte zu überführen. Zeitgleich habe ich sie auch als Freundin gewonnen und kann nur sagen, dass ich sehr glücklich darüber bin.</p>

<p>Nach Jahren des Sparens und des jeden Krümel irgendwie zurücklegens konnte ich mir endlich wieder einen neuen Computer zulegen. Mastodon und die großartige Tech-Community dort war mir dabei eine riesige Hilfe. Das klingt vielleicht etwas pathetisch, aber das hat mir echt mein Leben gerettet … zumindest bis jetzt.</p>

<p>Ich habe dieses Jahr auch mein 2. vegetarisches Jubiläum gehabt und auf der „Road to vegan“ einige neue Meilensteine erreicht mit denen ich mich sehr gut fühle und die mir die Sicherheit geben, dass ich es auch bis ins Ziel schaffen werde.</p>

<p>Auch mein zweites Mastodon-Jubiläum habe ich Anfang des Jahres erreicht. Derzeit denke ich darüber nach, eine eigene Single-User-Instanz aufzumachen. Mal schauen, was das nächste Jahr so bringt.</p>

<p>Natürlich gab es 2025 auch einige Low-Lights und negative Dinge. Die möchte ich aber hier nicht so groß auswalzen. Mit denen beschäftigt sich mein Kopf schon viel zuviel.</p>

<p>Um es kurz zu machen: 2025 hat sich streckenweise angefühlt wie der Versuch mich zu ertränken und das Leben hat sich gleichzeitig gewundert, warum ich die  Momente, in denen ich über Wasser kurz einen Atemzug machen konnte, nicht als große Erleichterung empfunden habe.</p>

<p>Ich wünsche Dir, dass im neuen Jahr deine Wünsche und Vorstellungen in Erfüllung gehen und dass es ein besseres Jahr als 2025 für dich wird (auch wenn dein 2025 vielleicht schon sehr gut war).</p>

<p>Merry Christmas, God Jul, Feliz Navidad und einen guten Rutsch …</p>

<p>PS: Ich wurde von meiner eigenen Tochter geWhamt! Das hatte ich nun wirklich nicht kommen sehen.</p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://blog.jumpfruit.de/2025-ein-jahr-wie-ein-verkehrsunfall</guid>
      <pubDate>Sun, 21 Dec 2025 14:58:46 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Geschichte eines Faulenzers</title>
      <link>https://blog.jumpfruit.de/geschichte-eines-faulenzers</link>
      <description>&lt;![CDATA[span class=&#34;content_warning&#34;CW: Depression, Suizid, Mobbing/span&#xA;&#xA;Dieser Tage .. na gut, eigentlich ständig und zu allen Zeiten, ist ja wieder die Rede davon, dass die Menschen, die Bürger\innengeld oder andere Unterstützung aus unserem Sozialstaat bekommen faul und Abschaum seien. Versager\innen, Tunichtgute, Schmarotzer und viele andere „nette“ Bezeichnungen werden für uns gefunden.&#xA;&#xA;Dass es Millionen Menschen gibt, die arbeiten und trotzdem Unterstützung brauchen, dass es viele pflegende Angehörige und Alleinerziehende trifft, das können andere besser aufbereiten – und haben das ja auch schon vielfach getan.&#xA;&#xA;Ich möchte mich heute an die „Sowas kann mir nie passieren!“-Fraktion wenden und einmal meine Geschichte dazu erzählen.&#xA;&#xA;#EigeneGeschichte #depression #NotJustSad #politik #gesellschaft&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Vor 2016&#xA;&#xA;Trotz Gewalt in der Kindheit und Jugend, Mobbing und Ausgrenzung, Depression, ADHS und vermutlich auch Autismus habe ich es geschafft mich einigermaßen durchzuboxen. Ich habe zwei Ausbildungen gemacht, 3 Jahre bei der Telekom gearbeitet und dabei sogar Millionenprojekte geplant und beaufsichtigt.&#xA;&#xA;Weil die Telekom ein furchtbar schlechter Arbeitgeber war (und vermutlich noch ist) bin ich dann von dort in das Unternehmen meiner Schwiegereltern gewechselt und habe dort die Leitung des Kundendienstes übernommen. Die Arbeit hat echt Spaß gemacht, das Mobbing durch die Kollegen … nicht so.&#xA;&#xA;Ich hatte im Nebenerwerb noch ein eigenes IT-Unternehmen (Webhosting, TK Anlagen, IT Service), das auch recht gut lief und über das ich etwas Geld für die schönen Dinge des Lebens eingenommen habe. Ich habe quasi 16-18 Stunden jeden Tag gearbeitet.&#xA;&#xA;Ich war verheiratet und unser erstes Kind war etwas unglaublich wundervolles. Zwei Jahre später war dann das Zweite unterwegs. Zu diesem Zeitpunkt ging es mir körperlich immer schlechter. Wenn morgens der Wecker klingelte war mir richtig übel und in der Regel habe ich dann erstmal die Toilette umarmt. Manchmal war es so schlimm, dass ich nicht zur Arbeit konnte.&#xA;&#xA;Dann ging der medizinische Marathon los, aber es kristallisierte sich recht schnell heraus, dass es kein körperliches Problem war. Eine schlecht gemachte Magenspiegelung hat mir dann den Rest gegeben und ich bin einfach zusammengeklappt.&#xA;&#xA;2016&#xA;&#xA;Dieses Jahr war geprägt vom Beginn meiner ambulanten Therapie, der Geburt unseres zweiten Kindes und allen möglichen Leuten, die meinten, ich solle einfach mal in eine Klinik gehen. Nach 6 Wochen wäre dann alles wieder in Ordnung und ich könnte wieder ganz normal arbeiten.&#xA;&#xA;Ich war einfach nur am Ende und konnte mich nur vom Bett zum Rechner und wieder zurück schleppen. An Schlafen war trotzdem nicht zu denken und ich kämpfte sehr mit mir und den Schuldgefühlen, die von allen Seiten verstärkt wurden.&#xA;&#xA;Dann mein erster Klinikaufenthalt. Natürlich war ich da schon im Krankengeld. Aus den 6 veranschlagten Wochen wurden 12 und es wurde auch klar, dass danach nicht wieder alles gut sein würde. Also meldete ich mein Gewerbe ab und kündigte bei meiner Schwiegermutter. Die verstand das überhaupt nicht. Das Bisschen Mobbing … da muss man doch drüber stehen!&#xA;&#xA;Nach der Klinik ging es mir etwas besser und ich machte Pläne für die Zukunft. Ich suchte nach einem neuen Job und versuchte gleichzeitig wieder auf die Beine zu kommen.&#xA;&#xA;2017&#xA;&#xA;Ich fand einen neuen Job. Der war zwar schlecht bezahlt, aber gut hatte ich noch nie verdient. Mein Ziel war das erstmal zu nutzen und mir aus dieser Sicherheit einen neuen Job zu suchen.&#xA;&#xA;Dann trennte sich meine Frau von mir und das Bisschen Boden, dass ich mir hart erarbeitet hatte wurde mir unter den Füßen weggezogen.&#xA;&#xA;Den Rest des Jahres habe ich dann mit Wohnungssuche, Umzug, der Schlammschlacht der Trennung, dem Kampf um jede Minute mit meinen Kindern, meiner schweren Depression und dem ersten Suizidversuch verbracht.&#xA;&#xA;Durch die Trennung waren die beiden Kredite, die wir gemeinsam abbezahlten plötzlich nicht mehr tragbar und ich hatte in meiner Verzweiflung eine neue Wohnung irgendwie einrichten zu müssen weitere Schulden gemacht.&#xA;&#xA;Ich lebte also 3 Wochen im Monat von Reis. Am ersten Tag kochen, am zweiten Tag mit etwas Öl braten. Trotzdem reichte das Geld vorne und hinten nicht, um die Schulden zu zahlen. Erste Pfändungsandrohungen lagen im Briefkasten.&#xA;&#xA;Dann fing mein Arbeitgeber an, das Gehalt nicht mehr voll am 1. auszuzahlen. Es wurde am 1. nur die Hälfte gezahlt und am 15. die zweite Hälfte. Der Chef wollte ja schließlich 3 Mal im Jahr mit seiner Yacht übers Mittelmeer schippern.&#xA;&#xA;Bis dahin hatte ich schon verzweifelt versucht, das Bisschen Geld, das ich hatte immer auf das größte Feuer zu werfen, um es klein zu halten. Ab diesem Punkt war das überhaupt nicht mehr möglich. Und ständig flatterten weitere Dinge ins Haus, die ich bezahlen sollte. Unterhalt für die Kinder z.B. Das Jugendamt war der Meinung ich hätte ja schließlich genug Geld dafür. Rundfunkgebühren. Klar, für etwas was ich gar nicht nutze habe ich definitiv Geld übrig …&#xA;&#xA;2018&#xA;&#xA;Der Briefkasten war voll bis oben hin und ich hatte weder die Kraft, noch die Nerven das Ding jemals wieder zu öffnen. Jedes Klingeln an der Tür lies mich zusammenzucken und der Kühlschrank war immer noch leer.&#xA;&#xA;Über den Jahreswechsel war ich wieder in der Klinik gewesen. Normalerweise hatte die eine Wartezeit von mehreren Monaten. Als die hörten und sahen in welchem Zustand ich war, haben sie mich sofort aufgenommen. Das führte dazu, dass mein Arbeitgeber sich entschied, meinen Vertrag nicht automatisch auf unbefristet zu verlängern.&#xA;&#xA;Also … eigentlich hatte er sich entschieden, den Vertrag da zu beenden und schon angefangen wen neues zu suchen. Dann hatte aber ein Kollege sich für mich eingesetzt und mein Vertrag wurde dann erstmal wieder befristet verlängert. Als ich dann sagte, dass ich einen Schwerbehindertenausweis beantragt habe, war die Antwort: „Das sieht für deine Übernahme dann aber nicht gut aus!“.&#xA;&#xA;Im Mai kam, was kommen musste. Bei einer Sitzung mit meiner ambulanten Therapeutin durfte ich nicht mehr nach hause gehen, sondern musste mit dem von ihr gerufenen Krankenwagen in die Psychiatrie fahren. 6 Wochen geschlossene Station, 9 Wochen offene Station. Mein Zustand bei der Entlassung, war wesentlich schlechter als bei der Aufnahme.&#xA;&#xA;Mir wurde dann eine Traumatherapie in einer Klinik in der Nähe empfohlen, die ich dann auch gemacht habe. Währenddessen kam Post vom Gericht, wegen der Scheidung, die meine Exfrau eingereicht hatte und ich sollte Unterlagen und Dokumente liefern. Außerdem lief mein Krankengeld aus und mir wurde gesagt, dass ich an dem Tag dann zur Arbeitsagentur muss um ALG 1 zu beantragen. Was man mir nicht sagte war, dass man dort dann nur den Antrag ausgedruckt bekommt und wieder gehen darf. Also füllte ich alleine den Antrag aus und schickte ihn ab.&#xA;&#xA;Meinen Vermieter warnte ich vor, dass ich nicht genau wisse, wie lange der Antrag brauchen würde. Am 5. des Monats drohte er mir dann mit Rauswurf, wenn das Geld nicht bis Ende der Woche eingehen würde. Die Arbeitsagentur hatte derweil den Antrag nicht bearbeitet, weil ich ein Kästchen, das auf mich nicht zutraf, nicht angekreuzt hatte. Ich fragte also bei Freunden, ob sie mir meine Miete vorstrecken könnten, damit ich nicht obdachlos würde. Wieder neue Schulden.&#xA;&#xA;Ich wurde dann an meinem Geburtstag aus der Klinik entlassen, hatte weniger als 2€ in der Tasche und einen leeren Kühlschrank. Also saß ich abends in meiner Wohnung, mit knurrendem Magen, habe mir alleine Happy Birthday gesungen und mich dann in den Schlaf geweint.&#xA;&#xA;2019&#xA;&#xA;Anfang des Jahres bekam ich dann einen gesetzlichen Betreuer. Der sichtete Die Unterlagen und kümmerte sich dann erstmal um einige grundlegende Dinge.&#xA;&#xA;Den Kampf meine Kinder sehen zu können hatte ich immer noch. Wenigstens konnte ich den Gerichtsvollzieher, der vor meiner Tür stand mit dem Hinweis auf meinen Betreuer abwimmeln.&#xA;&#xA;Dann ein Brief vom Anwalt meiner Mutter, die plötzlich 5.000€ von mir haben wollte. Dann das Ende von ALG 1 und Übergang in Hartz IV. Wieder dauerte der Antrag ewig und wieder drohte mein Vermieter mit Rauswurf. Im Nachhinein stellte sich raus, dass er mir aus den Nebenkostenabrechnungen der letzten beiden Jahre (die er wohlweislich nicht geschickt hatte) noch anderthalb Monatsmieten schuldete. Dadurch konnte ich diese Katastrophe abwenden.&#xA;&#xA;Dann der nächste Klinikaufenthalt. 12 Mal Elektroschocks ins Gehirn. Erfolg: Nichts.&#xA;&#xA;Mein Betreuer bereitete die Privatinsolvenz vor und es wurde einigermaßen ruhig um meinen Briefkasten, weil die Post dann an den Betreuer ging.&#xA;&#xA;2020&#xA;&#xA;Corona und die ständig wechselnden Regeln ließen meine soziale Phobie explodieren. Ich war nicht einmal mehr fähig zur Waschmaschine im Keller zu gehen … oder zur Mülltonne.&#xA;&#xA;Das Jobcenter machte Telefontermine und ich konnte immer nur sagen, dass es mir noch nicht besser geht. Bis es dann irgendwann hie0, dass Ewerbsminderungsrente beantragt werden soll.&#xA;&#xA;Heute&#xA;&#xA;Heute lebe ich von Erwerbsminderungsrente, muss davon Unterhalt für meine Kinder an die Unterhaltsvorschusskasse zahlen. Außerdem sind in der Insolvenz die Rückstände des Unterhalts nicht aufgelöst wurden. Die muss ich jetzt trotzdem zurück zahlen. Ca. 10 Jahre lang. Damit liege ich jetzt unterhalb des Bürger\*innengeld Satzes und ich kann mir sicher sein, dass selbst wenn es eine Rentenerhöhung geben sollte, dann wird diese vom Unterhalt geschluckt. Der Freibetrag hier ändert sich nämlich nicht.&#xA;&#xA;Es kann verdammt schnell gehen von „Alles ist gut und ich lebe und arbeite so vor mich hin.“ zu „Ich stehe kurz davor unter der Brücke schlafen zu müssen.“&#xA;&#xA;Ich kämpfe immer noch bei jede Einkauf damit, was ich mir leisten kann und was einfach zu teuer ist. Durch den festen Freibetrag beim Unterhalt stoße ich mit dem, was ich zum Leben habe an die Decke, während gleichzeitig alles mögliche teurer wird.&#xA;&#xA;Meine Nebenkosten z.B. Ich habe für 2018 noch knapp 300€ zurück bekommen. Letztes Jahr musste ich nachzahlen. Und das ohne, dass ich heize. Meine Heizung ist immer aus. Mein Durchlauferhitzer fürs Warmwasser steht auf einem Drittel seiner Leistung und ich wasche mir mit kaltem Wasser die Haare, trotzdem habe ich jedes Jahr Angst vor der Stromrechnung.&#xA;&#xA;Gleichzeitig feuert die Regierung und alle anderen da draußen ein Feuerwerk auf Menschen wie mich ab, dass ich mich fühle, als wären sie nur noch einen Schritt davon entfernt, mich einfach an der nächsten Straßenlampe zu lynchen.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><span class="content_warning">CW: Depression, Suizid, Mobbing</span></p>

<p>Dieser Tage .. na gut, eigentlich ständig und zu allen Zeiten, ist ja wieder die Rede davon, dass die Menschen, die Bürger*innengeld oder andere Unterstützung aus unserem Sozialstaat bekommen faul und Abschaum seien. Versager*innen, Tunichtgute, Schmarotzer und viele andere „nette“ Bezeichnungen werden für uns gefunden.</p>

<p>Dass es Millionen Menschen gibt, die arbeiten und trotzdem Unterstützung brauchen, dass es viele pflegende Angehörige und Alleinerziehende trifft, das können andere besser aufbereiten – und haben das ja auch schon vielfach getan.</p>

<p>Ich möchte mich heute an die „Sowas kann mir nie passieren!“-Fraktion wenden und einmal meine Geschichte dazu erzählen.</p>

<p><a href="https://blog.jumpfruit.de/tag:EigeneGeschichte" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">EigeneGeschichte</span></a> <a href="https://blog.jumpfruit.de/tag:depression" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">depression</span></a> <a href="https://blog.jumpfruit.de/tag:NotJustSad" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">NotJustSad</span></a> <a href="https://blog.jumpfruit.de/tag:politik" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">politik</span></a> <a href="https://blog.jumpfruit.de/tag:gesellschaft" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">gesellschaft</span></a></p>



<h3 id="vor-2016">Vor 2016</h3>

<p>Trotz Gewalt in der Kindheit und Jugend, Mobbing und Ausgrenzung, Depression, ADHS und vermutlich auch Autismus habe ich es geschafft mich einigermaßen durchzuboxen. Ich habe zwei Ausbildungen gemacht, 3 Jahre bei der Telekom gearbeitet und dabei sogar Millionenprojekte geplant und beaufsichtigt.</p>

<p>Weil die Telekom ein furchtbar schlechter Arbeitgeber war (und vermutlich noch ist) bin ich dann von dort in das Unternehmen meiner Schwiegereltern gewechselt und habe dort die Leitung des Kundendienstes übernommen. Die Arbeit hat echt Spaß gemacht, das Mobbing durch die Kollegen … nicht so.</p>

<p>Ich hatte im Nebenerwerb noch ein eigenes IT-Unternehmen (Webhosting, TK Anlagen, IT Service), das auch recht gut lief und über das ich etwas Geld für die schönen Dinge des Lebens eingenommen habe. Ich habe quasi 16-18 Stunden jeden Tag gearbeitet.</p>

<p>Ich war verheiratet und unser erstes Kind war etwas unglaublich wundervolles. Zwei Jahre später war dann das Zweite unterwegs. Zu diesem Zeitpunkt ging es mir körperlich immer schlechter. Wenn morgens der Wecker klingelte war mir richtig übel und in der Regel habe ich dann erstmal die Toilette umarmt. Manchmal war es so schlimm, dass ich nicht zur Arbeit konnte.</p>

<p>Dann ging der medizinische Marathon los, aber es kristallisierte sich recht schnell heraus, dass es kein körperliches Problem war. Eine schlecht gemachte Magenspiegelung hat mir dann den Rest gegeben und ich bin einfach zusammengeklappt.</p>

<h3 id="2016">2016</h3>

<p>Dieses Jahr war geprägt vom Beginn meiner ambulanten Therapie, der Geburt unseres zweiten Kindes und allen möglichen Leuten, die meinten, ich solle einfach mal in eine Klinik gehen. Nach 6 Wochen wäre dann alles wieder in Ordnung und ich könnte wieder ganz normal arbeiten.</p>

<p>Ich war einfach nur am Ende und konnte mich nur vom Bett zum Rechner und wieder zurück schleppen. An Schlafen war trotzdem nicht zu denken und ich kämpfte sehr mit mir und den Schuldgefühlen, die von allen Seiten verstärkt wurden.</p>

<p>Dann mein erster Klinikaufenthalt. Natürlich war ich da schon im Krankengeld. Aus den 6 veranschlagten Wochen wurden 12 und es wurde auch klar, dass danach nicht wieder alles gut sein würde. Also meldete ich mein Gewerbe ab und kündigte bei meiner Schwiegermutter. Die verstand das überhaupt nicht. Das Bisschen Mobbing … da muss man doch drüber stehen!</p>

<p>Nach der Klinik ging es mir etwas besser und ich machte Pläne für die Zukunft. Ich suchte nach einem neuen Job und versuchte gleichzeitig wieder auf die Beine zu kommen.</p>

<h3 id="2017">2017</h3>

<p>Ich fand einen neuen Job. Der war zwar schlecht bezahlt, aber gut hatte ich noch nie verdient. Mein Ziel war das erstmal zu nutzen und mir aus dieser Sicherheit einen neuen Job zu suchen.</p>

<p>Dann trennte sich meine Frau von mir und das Bisschen Boden, dass ich mir hart erarbeitet hatte wurde mir unter den Füßen weggezogen.</p>

<p>Den Rest des Jahres habe ich dann mit Wohnungssuche, Umzug, der Schlammschlacht der Trennung, dem Kampf um jede Minute mit meinen Kindern, meiner schweren Depression und dem ersten Suizidversuch verbracht.</p>

<p>Durch die Trennung waren die beiden Kredite, die wir gemeinsam abbezahlten plötzlich nicht mehr tragbar und ich hatte in meiner Verzweiflung eine neue Wohnung irgendwie einrichten zu müssen weitere Schulden gemacht.</p>

<p>Ich lebte also 3 Wochen im Monat von Reis. Am ersten Tag kochen, am zweiten Tag mit etwas Öl braten. Trotzdem reichte das Geld vorne und hinten nicht, um die Schulden zu zahlen. Erste Pfändungsandrohungen lagen im Briefkasten.</p>

<p>Dann fing mein Arbeitgeber an, das Gehalt nicht mehr voll am 1. auszuzahlen. Es wurde am 1. nur die Hälfte gezahlt und am 15. die zweite Hälfte. Der Chef wollte ja schließlich 3 Mal im Jahr mit seiner Yacht übers Mittelmeer schippern.</p>

<p>Bis dahin hatte ich schon verzweifelt versucht, das Bisschen Geld, das ich hatte immer auf das größte Feuer zu werfen, um es klein zu halten. Ab diesem Punkt war das überhaupt nicht mehr möglich. Und ständig flatterten weitere Dinge ins Haus, die ich bezahlen sollte. Unterhalt für die Kinder z.B. Das Jugendamt war der Meinung ich hätte ja schließlich genug Geld dafür. Rundfunkgebühren. Klar, für etwas was ich gar nicht nutze habe ich definitiv Geld übrig …</p>

<h3 id="2018">2018</h3>

<p>Der Briefkasten war voll bis oben hin und ich hatte weder die Kraft, noch die Nerven das Ding jemals wieder zu öffnen. Jedes Klingeln an der Tür lies mich zusammenzucken und der Kühlschrank war immer noch leer.</p>

<p>Über den Jahreswechsel war ich wieder in der Klinik gewesen. Normalerweise hatte die eine Wartezeit von mehreren Monaten. Als die hörten und sahen in welchem Zustand ich war, haben sie mich sofort aufgenommen. Das führte dazu, dass mein Arbeitgeber sich entschied, meinen Vertrag nicht automatisch auf unbefristet zu verlängern.</p>

<p>Also … eigentlich hatte er sich entschieden, den Vertrag da zu beenden und schon angefangen wen neues zu suchen. Dann hatte aber ein Kollege sich für mich eingesetzt und mein Vertrag wurde dann erstmal wieder befristet verlängert. Als ich dann sagte, dass ich einen Schwerbehindertenausweis beantragt habe, war die Antwort: „Das sieht für deine Übernahme dann aber nicht gut aus!“.</p>

<p>Im Mai kam, was kommen musste. Bei einer Sitzung mit meiner ambulanten Therapeutin durfte ich nicht mehr nach hause gehen, sondern musste mit dem von ihr gerufenen Krankenwagen in die Psychiatrie fahren. 6 Wochen geschlossene Station, 9 Wochen offene Station. Mein Zustand bei der Entlassung, war wesentlich schlechter als bei der Aufnahme.</p>

<p>Mir wurde dann eine Traumatherapie in einer Klinik in der Nähe empfohlen, die ich dann auch gemacht habe. Währenddessen kam Post vom Gericht, wegen der Scheidung, die meine Exfrau eingereicht hatte und ich sollte Unterlagen und Dokumente liefern. Außerdem lief mein Krankengeld aus und mir wurde gesagt, dass ich an dem Tag dann zur Arbeitsagentur muss um ALG 1 zu beantragen. Was man mir nicht sagte war, dass man dort dann nur den Antrag ausgedruckt bekommt und wieder gehen darf. Also füllte ich alleine den Antrag aus und schickte ihn ab.</p>

<p>Meinen Vermieter warnte ich vor, dass ich nicht genau wisse, wie lange der Antrag brauchen würde. Am 5. des Monats drohte er mir dann mit Rauswurf, wenn das Geld nicht bis Ende der Woche eingehen würde. Die Arbeitsagentur hatte derweil den Antrag nicht bearbeitet, weil ich ein Kästchen, das auf mich nicht zutraf, nicht angekreuzt hatte. Ich fragte also bei Freunden, ob sie mir meine Miete vorstrecken könnten, damit ich nicht obdachlos würde. Wieder neue Schulden.</p>

<p>Ich wurde dann an meinem Geburtstag aus der Klinik entlassen, hatte weniger als 2€ in der Tasche und einen leeren Kühlschrank. Also saß ich abends in meiner Wohnung, mit knurrendem Magen, habe mir alleine Happy Birthday gesungen und mich dann in den Schlaf geweint.</p>

<h3 id="2019">2019</h3>

<p>Anfang des Jahres bekam ich dann einen gesetzlichen Betreuer. Der sichtete Die Unterlagen und kümmerte sich dann erstmal um einige grundlegende Dinge.</p>

<p>Den Kampf meine Kinder sehen zu können hatte ich immer noch. Wenigstens konnte ich den Gerichtsvollzieher, der vor meiner Tür stand mit dem Hinweis auf meinen Betreuer abwimmeln.</p>

<p>Dann ein Brief vom Anwalt meiner Mutter, die plötzlich 5.000€ von mir haben wollte. Dann das Ende von ALG 1 und Übergang in Hartz IV. Wieder dauerte der Antrag ewig und wieder drohte mein Vermieter mit Rauswurf. Im Nachhinein stellte sich raus, dass er mir aus den Nebenkostenabrechnungen der letzten beiden Jahre (die er wohlweislich nicht geschickt hatte) noch anderthalb Monatsmieten schuldete. Dadurch konnte ich diese Katastrophe abwenden.</p>

<p>Dann der nächste Klinikaufenthalt. 12 Mal Elektroschocks ins Gehirn. Erfolg: Nichts.</p>

<p>Mein Betreuer bereitete die Privatinsolvenz vor und es wurde einigermaßen ruhig um meinen Briefkasten, weil die Post dann an den Betreuer ging.</p>

<h3 id="2020">2020</h3>

<p>Corona und die ständig wechselnden Regeln ließen meine soziale Phobie explodieren. Ich war nicht einmal mehr fähig zur Waschmaschine im Keller zu gehen … oder zur Mülltonne.</p>

<p>Das Jobcenter machte Telefontermine und ich konnte immer nur sagen, dass es mir noch nicht besser geht. Bis es dann irgendwann hie0, dass Ewerbsminderungsrente beantragt werden soll.</p>

<h3 id="heute">Heute</h3>

<p>Heute lebe ich von Erwerbsminderungsrente, muss davon Unterhalt für meine Kinder an die Unterhaltsvorschusskasse zahlen. Außerdem sind in der Insolvenz die Rückstände des Unterhalts nicht aufgelöst wurden. Die muss ich jetzt trotzdem zurück zahlen. Ca. 10 Jahre lang. Damit liege ich jetzt unterhalb des Bürger*innengeld Satzes und ich kann mir sicher sein, dass selbst wenn es eine Rentenerhöhung geben sollte, dann wird diese vom Unterhalt geschluckt. Der Freibetrag hier ändert sich nämlich nicht.</p>

<p>Es kann verdammt schnell gehen von „Alles ist gut und ich lebe und arbeite so vor mich hin.“ zu „Ich stehe kurz davor unter der Brücke schlafen zu müssen.“</p>

<p>Ich kämpfe immer noch bei jede Einkauf damit, was ich mir leisten kann und was einfach zu teuer ist. Durch den festen Freibetrag beim Unterhalt stoße ich mit dem, was ich zum Leben habe an die Decke, während gleichzeitig alles mögliche teurer wird.</p>

<p>Meine Nebenkosten z.B. Ich habe für 2018 noch knapp 300€ zurück bekommen. Letztes Jahr musste ich nachzahlen. Und das ohne, dass ich heize. Meine Heizung ist immer aus. Mein Durchlauferhitzer fürs Warmwasser steht auf einem Drittel seiner Leistung und ich wasche mir mit kaltem Wasser die Haare, trotzdem habe ich jedes Jahr Angst vor der Stromrechnung.</p>

<p>Gleichzeitig feuert die Regierung und alle anderen da draußen ein Feuerwerk auf Menschen wie mich ab, dass ich mich fühle, als wären sie nur noch einen Schritt davon entfernt, mich einfach an der nächsten Straßenlampe zu lynchen.</p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://blog.jumpfruit.de/geschichte-eines-faulenzers</guid>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 01:01:14 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Der Ochse und der Metzger</title>
      <link>https://blog.jumpfruit.de/der-ochse-und-der-metzger</link>
      <description>&lt;![CDATA[span class=&#34;content_warning&#34;CW: Mobbing, Gewalt gegen Kinder/span&#xA;&#xA;Vor ein paar Tagen habe ich meinen Tröt zu den FediSingles geschrieben. Jetzt meinten zwei Freundinnen, dass ich das eher negativ formuliert und meine ganzen guten Seiten nicht gewürdigt hätte. Nun kann ich allerdings wirklich nicht gut über mich selbst schreiben und eine Freundin hatte dann die Idee, dass ich als mein Alter Ego (der Ex-Imperator) schreibe. Leider sind dafür 500 Zeichen nicht ausreichend, deshalb mache ich das hier. Also, dann starten wir da jetzt mal rein. Bitte anschnallen nicht vergessen.&#xA;&#xA;#EigeneGeschichte #depression #NotJustSad&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Ich bin zerknirscht! Ja, zerknirscht. Ich sitze hier auf Hoth im Eis fest und ich könnte mich selbst ohrfeigen, weil ich es dazu habe kommen lassen. Möglicherweise habe ich auch genau das schon ein paar Mal zu oft getan in den letzten Tagen. Rek’kon Zuriv, Lord der Sith und Imperator … also … ja gut ... ehemaliger Imperator. Aber trotzdem. Verdammt!!!&#xA;&#xA;Als die Nachricht von Jumpfruit übers Holonetz reinkam war ich schon etwas erstaunt. Was bin ich denn? Ein Dating-Coach oder was? Junge, ich habe mein Imperium verloren, weil dieses … dieses … LAMINAT mir innerhalb von Sekunden den Kopf verdreht hat. Sollte ich wirklich Tipps fürs Onlinedating geben? Andererseits … er ist mein größter Fan und ich lebe mietfrei in seinem Kopf, also sollte ich vielleicht etwas zurückgeben.&#xA;&#xA;Es geht also diesmal nicht um mich (schlimm genug) sondern um Joachim. Ich kann euch sagen, hier in seinem Kopf zu leben ist echt komfortabel. Da ist so viel Platz, dass das ganze Star Wars Universum hier problemlos reinpasst und gleichzeitig noch Platz für viel anderen Kram ist. Hmmm … das hört sich vielleicht nicht so positiv an, wie ich es gemeint habe … Aber wenn der mich nach sowas hier fragt, ist dem ja auch völlig klar was dabei rauskommt.&#xA;&#xA;Jetzt sollte ich vielleicht mal beschreiben, wie er so als Mensch ist. Man sagt ihm nach er sei nett, humorvoll und habe ein riesiges Herz …&#xA;&#xA;Ok, Stop! So geht das nicht!&#xA;&#xA;An dieser Stelle musste ich abbrechen, weil ich erstmal 10 Minuten heulen musste. Was zur Hölle tue ich hier eigentlich?&#xA;&#xA;Onlinedating war für mich immer schon schwierig, frustrierend und erniedrigend. Ich habe das immer ernst genommen, mir Mühe gegeben, versucht die tollen Tipps zu beherzigen, die man so bekommt.&#xA;&#xA;Netter Text über dich selbst, das Profil vollständig ausfüllen, dabei aber immer authentisch sein und gleichzeitig aus der Masse herausstechen. Ein tolles, hübsches, perfektes Foto … ok, sowas gibt es von mir nicht. Bloß nicht zu verzweifelt klingen. Niemand möchte einen Partner, der verzweifelt ist.&#xA;&#xA;Ich kam mir immer vor wie auf dem Viehmarkt. Ich, der lahme, hässliche Ochse den niemand will. Mir ist bewusst, dass es vielen so geht, aber mit einer sozialen Phobie ist auch Onlinedating schon schwer genug.&#xA;&#xA;Die Wahrheit ist, ich bin verzweifelt. Natürlich bin ich das. Alles, was ich mir in meinem Leben wünsche ist etwas Liebe. Nur ein Bisschen. Ich bin mit echt wenig zufrieden, denn ich wurde noch nie geliebt. Ich war bestenfalls ein Werkzeug, das nach getaner Arbeit entsorgt wurde.&#xA;&#xA;Schon meine Mutter hat mich gehasst weil ich kein Mädchen war und weil meine Geburt ihre völlig zerstörte Ehe nicht wundergeheilt hat. Im Kindergarten war ich der Außenseiter, weil wir aus einem anderen Ort zugezogen waren, der grade mal 10Km entfernt lag. Das reichte schon aus, um Unterschriftenaktionen zu starten, damit wir wieder verschwinden sollten.&#xA;&#xA;Also wurde ich gemobbt und fertig gemacht. Von den Kindern, von den Erzieherinnen. Später in der Schule dann eben von den Lehrer\innen. Zu hause hat meine Mutter dafür gesorgt, dass ich quasi täglich vom Stiefvater verprügelt wurde.&#xA;&#xA;Ich war der Junge, der keine Freund\innen hatte. Mit dem niemand etwas zu tun haben wollte. Der acht Klassenkamerad\*innen zum Geburtstag einlud, die alle zusagten und dann niemand kam.&#xA;&#xA;Ich war der junge Mann, der immer versucht hat dazu zu gehören und sehr viele, auch sehr große Fehler gemacht hat.&#xA;&#xA;Ich bin der Mensch, der nicht in diese Welt gehört und trotzdem von allen Seiten immer wieder dazu gedrängt wird so zu tun, als wäre es anders.&#xA;&#xA;Ich bin der Idiot, der um jede Sekunde Zeit mit seinen Kindern kämpfen muss. Der sich einfach nur wünscht, dass es da draußen einen – nur einen einzigen – Menschen gäbe, der mich nicht nur mag sondern liebt.&#xA;&#xA;Ich bin immer nur falsch. Ich bin nie genug und egal wie sehr ich mich anstrenge ist es nie ausreichend.&#xA;&#xA;Ich möchte nur ein einziges Mal nicht alleine einschlafen und aufwachen müssen. Die Wärme eines anderen Menschen spüren und mich einfach mal anlehnen dürfen.&#xA;&#xA;Stattdessen stehe ich hier krank und hässlich auf dem Viehmarkt und versuche nicht zu verzweifelt zu gucken, während die Menschen an mir vorbei gehen und mich nur angewidert anschauen.&#xA;&#xA;Ich habe so viel zu geben. So viele Liebe, Leidenschaft, Empathie. Niemand möchte auch nur einen Krümel davon haben.&#xA;&#xA;Ja, ich bin verzweifelt. Vielleicht findet sich ja ein Metzger hier, der diese Qual einfach beendet. Zur Belustigung aller anderen.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><span class="content_warning">CW: Mobbing, Gewalt gegen Kinder</span></p>

<p>Vor ein paar Tagen habe ich meinen Tröt zu den FediSingles geschrieben. Jetzt meinten zwei Freundinnen, dass ich das eher negativ formuliert und meine ganzen guten Seiten nicht gewürdigt hätte. Nun kann ich allerdings wirklich nicht gut über mich selbst schreiben und eine Freundin hatte dann die Idee, dass ich als mein Alter Ego (der Ex-Imperator) schreibe. Leider sind dafür 500 Zeichen nicht ausreichend, deshalb mache ich das hier. Also, dann starten wir da jetzt mal rein. Bitte anschnallen nicht vergessen.</p>

<p><a href="https://blog.jumpfruit.de/tag:EigeneGeschichte" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">EigeneGeschichte</span></a> <a href="https://blog.jumpfruit.de/tag:depression" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">depression</span></a> <a href="https://blog.jumpfruit.de/tag:NotJustSad" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">NotJustSad</span></a></p>



<p>Ich bin zerknirscht! Ja, zerknirscht. Ich sitze hier auf Hoth im Eis fest und ich könnte mich selbst ohrfeigen, weil ich es dazu habe kommen lassen. Möglicherweise habe ich auch genau das schon ein paar Mal zu oft getan in den letzten Tagen. Rek’kon Zuriv, Lord der Sith und Imperator … also … ja gut ... ehemaliger Imperator. Aber trotzdem. Verdammt!!!</p>

<p>Als die Nachricht von Jumpfruit übers Holonetz reinkam war ich schon etwas erstaunt. Was bin ich denn? Ein Dating-Coach oder was? Junge, ich habe mein Imperium verloren, weil dieses … dieses … LAMINAT mir innerhalb von Sekunden den Kopf verdreht hat. Sollte ich wirklich Tipps fürs Onlinedating geben? Andererseits … er ist mein größter Fan und ich lebe mietfrei in seinem Kopf, also sollte ich vielleicht etwas zurückgeben.</p>

<p>Es geht also diesmal nicht um mich (schlimm genug) sondern um Joachim. Ich kann euch sagen, hier in seinem Kopf zu leben ist echt komfortabel. Da ist so viel Platz, dass das ganze Star Wars Universum hier problemlos reinpasst und gleichzeitig noch Platz für viel anderen Kram ist. Hmmm … das hört sich vielleicht nicht so positiv an, wie ich es gemeint habe … Aber wenn der mich nach sowas hier fragt, ist dem ja auch völlig klar was dabei rauskommt.</p>

<p>Jetzt sollte ich vielleicht mal beschreiben, wie er so als Mensch ist. Man sagt ihm nach er sei nett, humorvoll und habe ein riesiges Herz …</p>

<p>Ok, Stop! So geht das nicht!</p>

<p>An dieser Stelle musste ich abbrechen, weil ich erstmal 10 Minuten heulen musste. Was zur Hölle tue ich hier eigentlich?</p>

<p>Onlinedating war für mich immer schon schwierig, frustrierend und erniedrigend. Ich habe das immer ernst genommen, mir Mühe gegeben, versucht die tollen Tipps zu beherzigen, die man so bekommt.</p>

<p>Netter Text über dich selbst, das Profil vollständig ausfüllen, dabei aber immer authentisch sein und gleichzeitig aus der Masse herausstechen. Ein tolles, hübsches, perfektes Foto … ok, sowas gibt es von mir nicht. Bloß nicht zu verzweifelt klingen. Niemand möchte einen Partner, der verzweifelt ist.</p>

<p>Ich kam mir immer vor wie auf dem Viehmarkt. Ich, der lahme, hässliche Ochse den niemand will. Mir ist bewusst, dass es vielen so geht, aber mit einer sozialen Phobie ist auch Onlinedating schon schwer genug.</p>

<p>Die Wahrheit ist, ich bin verzweifelt. Natürlich bin ich das. Alles, was ich mir in meinem Leben wünsche ist etwas Liebe. Nur ein Bisschen. Ich bin mit echt wenig zufrieden, denn ich wurde noch nie geliebt. Ich war bestenfalls ein Werkzeug, das nach getaner Arbeit entsorgt wurde.</p>

<p>Schon meine Mutter hat mich gehasst weil ich kein Mädchen war und weil meine Geburt ihre völlig zerstörte Ehe nicht wundergeheilt hat. Im Kindergarten war ich der Außenseiter, weil wir aus einem anderen Ort zugezogen waren, der grade mal 10Km entfernt lag. Das reichte schon aus, um Unterschriftenaktionen zu starten, damit wir wieder verschwinden sollten.</p>

<p>Also wurde ich gemobbt und fertig gemacht. Von den Kindern, von den Erzieherinnen. Später in der Schule dann eben von den Lehrer*innen. Zu hause hat meine Mutter dafür gesorgt, dass ich quasi täglich vom Stiefvater verprügelt wurde.</p>

<p>Ich war der Junge, der keine Freund*innen hatte. Mit dem niemand etwas zu tun haben wollte. Der acht Klassenkamerad*innen zum Geburtstag einlud, die alle zusagten und dann niemand kam.</p>

<p>Ich war der junge Mann, der immer versucht hat dazu zu gehören und sehr viele, auch sehr große Fehler gemacht hat.</p>

<p>Ich bin der Mensch, der nicht in diese Welt gehört und trotzdem von allen Seiten immer wieder dazu gedrängt wird so zu tun, als wäre es anders.</p>

<p>Ich bin der Idiot, der um jede Sekunde Zeit mit seinen Kindern kämpfen muss. Der sich einfach nur wünscht, dass es da draußen einen – nur einen einzigen – Menschen gäbe, der mich nicht nur mag sondern liebt.</p>

<p>Ich bin immer nur falsch. Ich bin nie genug und egal wie sehr ich mich anstrenge ist es nie ausreichend.</p>

<p>Ich möchte nur ein einziges Mal nicht alleine einschlafen und aufwachen müssen. Die Wärme eines anderen Menschen spüren und mich einfach mal anlehnen dürfen.</p>

<p>Stattdessen stehe ich hier krank und hässlich auf dem Viehmarkt und versuche nicht zu verzweifelt zu gucken, während die Menschen an mir vorbei gehen und mich nur angewidert anschauen.</p>

<p>Ich habe so viel zu geben. So viele Liebe, Leidenschaft, Empathie. Niemand möchte auch nur einen Krümel davon haben.</p>

<p>Ja, ich bin verzweifelt. Vielleicht findet sich ja ein Metzger hier, der diese Qual einfach beendet. Zur Belustigung aller anderen.</p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://blog.jumpfruit.de/der-ochse-und-der-metzger</guid>
      <pubDate>Sat, 04 Oct 2025 21:56:03 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Eazy Peazy Lemonsqueeze</title>
      <link>https://blog.jumpfruit.de/eazy-peazy-lemonsqueeze</link>
      <description>&lt;![CDATA[Ich habe zum ersten Mal einen PC selbst zusammengebaut. Und weil ich ein Blog habe, müsst ihr jetzt lesen wie das so war … also … ähm … wenn ihr wollt.&#xA;&#xA;nerdkram&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;„Das ist kein Ding. Einfach Teile bestellen, zusammenbauen und fertig.“&#xA;„Das ist wie Lego. Da kannst du gar nichts falsch machen.“&#xA;„Das dauert maximal ne halbe Stunde.“&#xA;&#xA;Solche Sprüche habe ich oft gehört, wenn es darum ging, dass ich einen neuen PC brauchte und mir dann von anderen sofort gesagt wurde, dass selbst zusammenbauen ja viel einfacher und billiger ist. Und außerdem hätten ja all die Leute in den Unternehmen, die Custom Computer verkaufen, keine Ahnung, wie man die Dinger richtig zusammenbaut.&#xA;&#xA;Das waren dann in der Regel Leute, die schon seit Jahren, bis Jahrzehnten mit solcher Hardware vertraut sind und die dir im Schlaf erzählen können, welchen Bustakt welche DDR-Version ermöglicht.&#xA;&#xA;Meine Vorkenntnisse waren da etwas … ähm … grundlegender. Also natürlich weiß ich wie ein PC von Innen aussieht und natürlich habe ich schon Karten, Festplatten und RAM ausgetauscht und letztes Jahr sogar mal ein Netzteil eingebaut, aber so wirklich von grundauf einen PC gebaut habe ich noch nie. Und ich hatte (und habe) sehr viele Wissenslücken in dem Bereich.&#xA;&#xA;Also setzte ich mich hin und fing an Teile zu suchen. Ein günstiges Gehäuse, denn RGB und son Kram brauche ich nicht. Ein Intel i7 oder i9 sollte es werden … mal schauen, wie der Preisunterschied ist. Ein Board, das damit umgehen kann und … oh … DDR5. Dann natürlich eine M.2 SSD und ordentlich RAM. Dann ein CPU Kühler, der die Wärme gut wegbringt, am liebsten als Wasserkühlung. Zum Schluss dann noch ein Netzteil, das dem gewachsen ist.&#xA;&#xA;An dieser Stelle mal ein sehr großes Danke an alle, die mir Feedback gegeben oder auch nur meinen Tröt dazu geboosted haben! Das war echt super und hat letzten Endes zu einem viel besseren System mit einem AMD Ryzen 7 geführt.&#xA;&#xA;Nach der Bestellung der Teile fingen dann die Zweifel an. Kannst du das wirklich? Was machst du, wenn du was kaputt machst? Und dann machte ich einen Fehler. Ich öffnete Youtube. Einfach nur mal schauen, wie man so ein Mainboard richtig einbaut. Und einen Prozessor oder CPU Kühler habe ich ja auch noch nie eingebaut.&#xA;&#xA;Ich bin also in ein Rabbithole aus „Wie baut man das ein?“, „Tipps und Tricks“ und „Wieviel Wärmeleitpaste braucht man eigentlich?“ gefallen und war mehrere Tage da drin. Aber der wirklich größte Fehler waren die „Diese 7 Anfängerfehler solltest du vermeiden“ Videos. Ja ich weiß … ich war doch nur neugierig.&#xA;&#xA;Dann also der große Tag. Das letzte Teil kommt per DHL an und das große Bauen kann beginnen.&#xA;&#xA;Mein Tipp für alle, die das ebenfalls zum ersten Mal machen: Nimm dir Zeit!!!!!!&#xA;&#xA;Ich habe letzten Endes 5 – 6 Stunden gebraucht, um den Rechner zu bauen, aber es war wirklich wichtig zwischendurch dann einfach mal Pausen zu machen. Das Ding muss nicht in 5 Minuten fertig sein. Lass dir Zeit und wenn du dich grade überfordert fühlst, mach ne kurze Pause, trink was. Lies noch mal nach, was in der Anleitung steht / schau dir das Installationsvideo vom Hersteller noch mal an und mach erst weiter, wenn du wieder ruhiger bist.&#xA;&#xA;Ich habe also auseinandergebaut, zusammengesteckt, neu zusammengeschraubt und mich durch Schrauben, Halter und Kabel gewühlt. Und ich muss dazu zwei Dinge sagen:&#xA;&#xA;Heilige Scheiße sind die Anleitungen von den Herstellern schlecht. Wenn überhaupt eine dabei (oder herunterzuladen) ist und nicht nur ein QR-Code zu nem oberflächlichen Video auf der Packung ist … oder eben gar nichts.&#xA;&#xA;Die ausführliche PDF-Anleitung vom Mainboard ist der MVP des Tages. Es war zwar etwas fummelig da auf dem Smartphone immer wieder durchzuscrollen, aber die Infos, die da drin standen, haben mir so manche Situation mit anderen Teilen gerettet.&#xA;&#xA;Ein Beispiel: ARCTIC Liquid Freezer III Pro 360 (Wasserkühlung). Anleitung? Ein QR-Code zu ner Webseite auf der Packung. Da kann ich dann auswählen, ob ich AMD oder Intel damit kühlen möchte, es gibt eine Art Quick Installation Guide in 3 oder 4 Schritten und ein „detailliertes Installationsvideo“.&#xA;&#xA;Das Video ist der Quick Installation Guide, gepaart mit schlechten Kameraeinstellungen und ständigen Texteinblendungen. Ich bin der Anleitung dann Schritt für Schritt gefolgt und als es darum ging die Pumpe auf die CPU zu schrauben, ging es nicht. Mehrere Versuche, mehrmals das Video schauen, nichts. Die Schrauben waren zu weit oben.&#xA;&#xA;Also erstmal Pause, aufs Bett gesetzt, was getrunken und das Video nochmal geschaut. Und dann habe ich es gesehen. Die Halterungen müssen bei einem AMD Prozessor UMGEDREHT werden! Keine Erwähnung irgendwo, kein Hinweis, nichts.&#xA;&#xA;Nachdem ich also stundenlang alles zusammengebaut und 20 Liter Flüssigkeit ausgeschwitzt hatte, war der Rechner endlich fertig. Feierlich brachte ich ihn zu seinem Bestimmungsort, steckte alle Kabel ein, Netzschalter auf an, Startknopf drücken und … nichts.&#xA;&#xA;Einfach nichts. Nochmal gedrückt. Keine Änderung. Vor meinem Inneren Auge liefen die vergangen Stunden nochmal ab um herauszufinden wo ich einen Fehler gemacht hatte. Aber halt! Erstmal Kabel und so nochmal prüfen. Und sagen wir es mal so: Wenn du aus Versehen den Netzschalter schon beim Einbau auf „An“ geschaltet hast, dann ist das An-Stellen in Wirklichkeit ein „Aus“. Jaja … lacht nur. Ich war an diesem Punkt kurz vorm Nervenzusammenbruch.&#xA;&#xA;Dann jetzt aber wirklich, einschalten und der Rechner erwacht. Kurze Zeit später dann das BIOS Setup. Erstmal auf die neueste Version Updaten und dann ein Speicherproblem. RAM aus- und wieder eingebaut und noch ein paar andere Spielchen versucht. Weiterhin Speicherproblem. BIOS Update nochmal gemacht und dann lief es.&#xA;&#xA;Die folgenden knapp 8 Stunden habe ich dann mit Installation von Windows 11 und meinen Programmen und so weiter zugebracht. Ok, seien wir ehrlich. Ich war darauf gut vorbereitet und das hat insgesamt eher so 4 Stunden gedauert. Den Rest der Zeit habe ich versucht, Windows den ganzen Bullshit abzugewöhnen, den dieses Betriebssystem mittlerweile so macht. Schon bei der Installation dieses „Hey, möchtest du nicht all unsere kostenpflichtigen Services buchen?“ … Nein! Ich möchte ein OS installieren und keine Verkaufsshow sehen.&#xA;&#xA;Ja, ich weiß, Linux ist besser und schneller und kostenlos und all das. Nein, fürs Gaming erfüllt es noch nicht meine Bedürfnisse. Gaming ist aber 80% dessen, was ich am PC mache.&#xA;&#xA;Mein Fazit: Ist einen PC selbst zusammenbauen, als Anfänger\*in also ein Kinderspiel? Natürlich nicht. Es ist stressig, überfordernd und an mehreren Punkten möchte man das Universum anschreien, weil es überhaupt existiert.&#xA;&#xA;Aber hey, so ist das mit ersten Malen. Es nicht zu tun ist dann eben auch nicht so wirklich eine Alternative. Ruhig bleiben und Pausen machen hilft. Langsam machen und sich bei jedem Schritt selbst etwas gut zureden hilft auch. Und der Erfolg spricht ja nun auch für sich. Frankensteinchen läuft und ist glücklich.&#xA;&#xA;Ich kann aber auch sehr gut alle verstehen, die sich das sparen und stattdessen fertig-PCs kaufen oder eben die 200€ in die Hand nehmen und den Rechner bauen lassen. Ich werde jedenfalls so Gott will (sie ist ja schon sehr beschäftigt) so schnell keinen Rechner mehr selbst bauen. Vielleicht in 1-2 Jahren mal die RTX 3060 durch ne neuere Grafikkarte ersetzen. Aber dafür muss ich jetzt erst mal wieder sparen.&#xA;&#xA;Auch das ist ein wichtiger Punkt. Ich lebe von Erwerbsminderungsrente. Es hat 6 Jahre gedauert, bis ich das Geld für diesen Rechner zusammen hatte. Vom Mund abgespart, im wahrsten Sinne des Wortes. Auch deshalb war die ganze Nummer so aufwühlend für mich. Wenn ich da was kaputt gemacht hätte, wären es Monate (wenn nicht Jahre) gewesen, bis ich es hätte austauschen können.&#xA;&#xA;Aber es ist alles gut gegangen und nächsten Monat kaufe ich mir dann endlich den Landwirtschafts Simulator 25. Nach 1700 Stunden in den Vorgängern möchte ich auch im 25er wieder eigene Mods basteln und stundenlang die Karten erkunden.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe zum ersten Mal einen PC selbst zusammengebaut. Und weil ich ein Blog habe, müsst ihr jetzt lesen wie das so war … also … ähm … wenn ihr wollt.</p>

<p><a href="https://blog.jumpfruit.de/tag:nerdkram" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">nerdkram</span></a></p>



<p><em>„Das ist kein Ding. Einfach Teile bestellen, zusammenbauen und fertig.“</em>
<em>„Das ist wie Lego. Da kannst du gar nichts falsch machen.“</em>
<em>„Das dauert maximal ne halbe Stunde.“</em></p>

<p>Solche Sprüche habe ich oft gehört, wenn es darum ging, dass ich einen neuen PC brauchte und mir dann von anderen sofort gesagt wurde, dass selbst zusammenbauen ja viel einfacher und billiger ist. Und außerdem hätten ja all die Leute in den Unternehmen, die Custom Computer verkaufen, keine Ahnung, wie man die Dinger richtig zusammenbaut.</p>

<p>Das waren dann in der Regel Leute, die schon seit Jahren, bis Jahrzehnten mit solcher Hardware vertraut sind und die dir im Schlaf erzählen können, welchen Bustakt welche DDR-Version ermöglicht.</p>

<p>Meine Vorkenntnisse waren da etwas … ähm … grundlegender. Also natürlich weiß ich wie ein PC von Innen aussieht und natürlich habe ich schon Karten, Festplatten und RAM ausgetauscht und letztes Jahr sogar mal ein Netzteil eingebaut, aber so wirklich von grundauf einen PC gebaut habe ich noch nie. Und ich hatte (und habe) sehr viele Wissenslücken in dem Bereich.</p>

<p>Also setzte ich mich hin und fing an Teile zu suchen. Ein günstiges Gehäuse, denn RGB und son Kram brauche ich nicht. Ein Intel i7 oder i9 sollte es werden … mal schauen, wie der Preisunterschied ist. Ein Board, das damit umgehen kann und … oh … DDR5. Dann natürlich eine M.2 SSD und ordentlich RAM. Dann ein CPU Kühler, der die Wärme gut wegbringt, am liebsten als Wasserkühlung. Zum Schluss dann noch ein Netzteil, das dem gewachsen ist.</p>

<p>An dieser Stelle mal ein sehr großes Danke an alle, die mir Feedback gegeben oder auch nur meinen Tröt dazu geboosted haben! Das war echt super und hat letzten Endes zu einem viel besseren System mit einem AMD Ryzen 7 geführt.</p>

<p>Nach der Bestellung der Teile fingen dann die Zweifel an. Kannst du das wirklich? Was machst du, wenn du was kaputt machst? Und dann machte ich einen Fehler. Ich öffnete Youtube. Einfach nur mal schauen, wie man so ein Mainboard richtig einbaut. Und einen Prozessor oder CPU Kühler habe ich ja auch noch nie eingebaut.</p>

<p>Ich bin also in ein Rabbithole aus „Wie baut man das ein?“, „Tipps und Tricks“ und „Wieviel Wärmeleitpaste braucht man eigentlich?“ gefallen und war mehrere Tage da drin. Aber der wirklich größte Fehler waren die „Diese 7 Anfängerfehler solltest du vermeiden“ Videos. Ja ich weiß … ich war doch nur neugierig.</p>

<p>Dann also der große Tag. Das letzte Teil kommt per DHL an und das große Bauen kann beginnen.</p>

<p>Mein Tipp für alle, die das ebenfalls zum ersten Mal machen: Nimm dir Zeit!!!!!!</p>

<p>Ich habe letzten Endes 5 – 6 Stunden gebraucht, um den Rechner zu bauen, aber es war wirklich wichtig zwischendurch dann einfach mal Pausen zu machen. Das Ding muss nicht in 5 Minuten fertig sein. Lass dir Zeit und wenn du dich grade überfordert fühlst, mach ne kurze Pause, trink was. Lies noch mal nach, was in der Anleitung steht / schau dir das Installationsvideo vom Hersteller noch mal an und mach erst weiter, wenn du wieder ruhiger bist.</p>

<p>Ich habe also auseinandergebaut, zusammengesteckt, neu zusammengeschraubt und mich durch Schrauben, Halter und Kabel gewühlt. Und ich muss dazu zwei Dinge sagen:</p>
<ol><li><p>Heilige Scheiße sind die Anleitungen von den Herstellern schlecht. Wenn überhaupt eine dabei (oder herunterzuladen) ist und nicht nur ein QR-Code zu nem oberflächlichen Video auf der Packung ist … oder eben gar nichts.</p></li>

<li><p>Die ausführliche PDF-Anleitung vom Mainboard ist der MVP des Tages. Es war zwar etwas fummelig da auf dem Smartphone immer wieder durchzuscrollen, aber die Infos, die da drin standen, haben mir so manche Situation mit anderen Teilen gerettet.</p></li></ol>

<p>Ein Beispiel: ARCTIC Liquid Freezer III Pro 360 (Wasserkühlung). Anleitung? Ein QR-Code zu ner Webseite auf der Packung. Da kann ich dann auswählen, ob ich AMD oder Intel damit kühlen möchte, es gibt eine Art Quick Installation Guide in 3 oder 4 Schritten und ein „detailliertes Installationsvideo“.</p>

<p>Das Video ist der Quick Installation Guide, gepaart mit schlechten Kameraeinstellungen und ständigen Texteinblendungen. Ich bin der Anleitung dann Schritt für Schritt gefolgt und als es darum ging die Pumpe auf die CPU zu schrauben, ging es nicht. Mehrere Versuche, mehrmals das Video schauen, nichts. Die Schrauben waren zu weit oben.</p>

<p>Also erstmal Pause, aufs Bett gesetzt, was getrunken und das Video nochmal geschaut. Und dann habe ich es gesehen. Die Halterungen müssen bei einem AMD Prozessor <strong>UMGEDREHT</strong> werden! Keine Erwähnung irgendwo, kein Hinweis, nichts.</p>

<p>Nachdem ich also stundenlang alles zusammengebaut und 20 Liter Flüssigkeit ausgeschwitzt hatte, war der Rechner endlich fertig. Feierlich brachte ich ihn zu seinem Bestimmungsort, steckte alle Kabel ein, Netzschalter auf an, Startknopf drücken und … nichts.</p>

<p>Einfach nichts. Nochmal gedrückt. Keine Änderung. Vor meinem Inneren Auge liefen die vergangen Stunden nochmal ab um herauszufinden wo ich einen Fehler gemacht hatte. Aber halt! Erstmal Kabel und so nochmal prüfen. Und sagen wir es mal so: Wenn du aus Versehen den Netzschalter schon beim Einbau auf „An“ geschaltet hast, dann ist das An-Stellen in Wirklichkeit ein „Aus“. Jaja … lacht nur. Ich war an diesem Punkt kurz vorm Nervenzusammenbruch.</p>

<p>Dann jetzt aber wirklich, einschalten und der Rechner erwacht. Kurze Zeit später dann das BIOS Setup. Erstmal auf die neueste Version Updaten und dann ein Speicherproblem. RAM aus- und wieder eingebaut und noch ein paar andere Spielchen versucht. Weiterhin Speicherproblem. BIOS Update nochmal gemacht und dann lief es.</p>

<p>Die folgenden knapp 8 Stunden habe ich dann mit Installation von Windows 11 und meinen Programmen und so weiter zugebracht. Ok, seien wir ehrlich. Ich war darauf gut vorbereitet und das hat insgesamt eher so 4 Stunden gedauert. Den Rest der Zeit habe ich versucht, Windows den ganzen Bullshit abzugewöhnen, den dieses Betriebssystem mittlerweile so macht. Schon bei der Installation dieses „Hey, möchtest du nicht all unsere kostenpflichtigen Services buchen?“ … Nein! Ich möchte ein OS installieren und keine Verkaufsshow sehen.</p>

<p>Ja, ich weiß, Linux ist besser und schneller und kostenlos und all das. Nein, fürs Gaming erfüllt es noch nicht meine Bedürfnisse. Gaming ist aber 80% dessen, was ich am PC mache.</p>

<p>Mein Fazit: Ist einen PC selbst zusammenbauen, als Anfänger*in also ein Kinderspiel? Natürlich nicht. Es ist stressig, überfordernd und an mehreren Punkten möchte man das Universum anschreien, weil es überhaupt existiert.</p>

<p>Aber hey, so ist das mit ersten Malen. Es nicht zu tun ist dann eben auch nicht so wirklich eine Alternative. Ruhig bleiben und Pausen machen hilft. Langsam machen und sich bei jedem Schritt selbst etwas gut zureden hilft auch. Und der Erfolg spricht ja nun auch für sich. Frankensteinchen läuft und ist glücklich.</p>

<p>Ich kann aber auch sehr gut alle verstehen, die sich das sparen und stattdessen fertig-PCs kaufen oder eben die 200€ in die Hand nehmen und den Rechner bauen lassen. Ich werde jedenfalls so Gott will (sie ist ja schon sehr beschäftigt) so schnell keinen Rechner mehr selbst bauen. Vielleicht in 1-2 Jahren mal die RTX 3060 durch ne neuere Grafikkarte ersetzen. Aber dafür muss ich jetzt erst mal wieder sparen.</p>

<p>Auch das ist ein wichtiger Punkt. Ich lebe von Erwerbsminderungsrente. Es hat 6 Jahre gedauert, bis ich das Geld für diesen Rechner zusammen hatte. Vom Mund abgespart, im wahrsten Sinne des Wortes. Auch deshalb war die ganze Nummer so aufwühlend für mich. Wenn ich da was kaputt gemacht hätte, wären es Monate (wenn nicht Jahre) gewesen, bis ich es hätte austauschen können.</p>

<p>Aber es ist alles gut gegangen und nächsten Monat kaufe ich mir dann endlich den Landwirtschafts Simulator 25. Nach 1700 Stunden in den Vorgängern möchte ich auch im 25er wieder eigene Mods basteln und stundenlang die Karten erkunden.</p>
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      <guid>https://blog.jumpfruit.de/eazy-peazy-lemonsqueeze</guid>
      <pubDate>Fri, 15 Aug 2025 05:35:12 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Dieser Blogpost ist eine Gefahr für die Demokratie!</title>
      <link>https://blog.jumpfruit.de/dieser-blogpost-ist-eine-gefahr-fur-die-demokratie</link>
      <description>&lt;![CDATA[Heute kommt kein Artikel mehr aus ohne die Phrase „das ist eine Gefahr für die Demokratie“ zu verwenden. Inflation? Gefahr für die Demokratie! Benzinpreise? Gefahr für die Demokratie! Der FC Bayern wird nicht Meister? Gefahr für die Demokratie! Irgendwo wurde ein Entenküken geboren? … Und. So. Weiter. Ich stelle mir allerdings die Frage: Welche Demokratie? Gibt es die hier überhaupt noch?&#xA;&#xA;#politik #gesellschaft&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Zugegeben, ich als behinderter Mensch mit chronischen Erkrankungen und in Armut blicke auf die Politik von reichlich weit unten. Aber ehrlich gesagt glaube ich, dass man von hier aus einen sehr viel besseren Blick auf die schmutzige Realität hat als da oben, wo man schön auf der Welle surfen und das Gesicht in die Sonne halten kann.&#xA;&#xA;Hier unten erlebt man die Ungerechtigkeit und den Faschismus, der unsere politische Landschaft und die Gesellschaft schon ewig durchzieht viel direkter und vor allem unverhohlen. Niemand schämt sich oder hat Hemmungen Menschen wie mich offen zu diskriminieren oder zu beleidigen.&#xA;&#xA;Aber hier soll es nicht um meine Erlebnisse gehen, sondern um unsere Demokratie und die Frage, ob sie überhaupt noch existiert. Ich bin der Ansicht, dass unsere Demokratie schon seit längerem in einer schwierigen Schieflage steckte, aber mit der Regierung Merz war das ihr Ende.&#xA;&#xA; Wir haben ...&#xA;&#xA;eine Regierung, für die Menschenrechte nicht existieren.&#xA;einen Innenminister, der nationales und Internationales Recht bricht und die Gerichtsurteile dazu ignoriert.&#xA;eine Regierung, die den Taliban anbietet, die vor ihnen geflohenen frei Haus zu liefern.&#xA;eine Gesundheitsministerin und eine Bundestagspräsidentin, die offen die Aufklärung über Korruption eines Parteifreundes unterbinden.&#xA;offen rechtsextreme Äußerungen von Kanzler, Bundesministern und Parlamentsmitgliedern.&#xA;eine Regierung die, gierig nach immer mehr, freudestrahlend die Forderungen der gesichert rechtsextremen AfD umsetzt.&#xA;eine Bundestagsverwaltung, die nicht nur ihren Angestellten verbietet dienstlich zum CSD zu gehen und versucht, die Pridefahnen von Regierungsgebäuden zu verbannen, sondern auch noch versucht, den Abgeordneten diese Fahnen in ihren eigenen Büros zu untersagen.&#xA;&#xA;Das ist nur, was mir grade auf die Schnelle einfällt und von der Hetze gegen Menschen, die keinen Ariernachweis dabei haben und Arme habe ich noch nicht mal angefangen. Oder von dem was in den Bundesländern so abgeht. Da fühlt sich plötzlich jedes kleine Würstchen dazu berufen die Zeit auf 1800 zurück zu drehen. Da entscheiden plötzlich Schulleiter wieder die Geschlechtertrennung einzuführen und solche Dinge.&#xA;&#xA;Und in der Gesellschaft? Da wird nicht mehr darüber diskutiert OB Abschiebungen nötig sind, sondern nur noch wie viele und wer abgeschoben werden soll. Und wenn es gegen Menschen im Bürgergeld oder gegen Feminismus geht, sind sich sowieso wieder alle einig, dass das ja alles abgeschafft werden muss. Und trans Menschen ... heilige sch... wie einfach ist es da für die Nazis selbst bei Linken Mitstreiter\*innen zu finden.&#xA;&#xA;Ja, im Fediverse mag es eine relativ große Bubble geben, die das anders sieht. Aber das Fediverse ist insgesamt schon eine sehr kleine Bubble. Ich habe aktuell keine Ahnung, wie wir das noch aufhalten können, aber wenn wir jetzt nicht aktiv werden und uns dagegen stemmen, dann ist der Kampf vorbei.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Heute kommt kein Artikel mehr aus ohne die Phrase „das ist eine Gefahr für die Demokratie“ zu verwenden. Inflation? Gefahr für die Demokratie! Benzinpreise? Gefahr für die Demokratie! Der FC Bayern wird nicht Meister? Gefahr für die Demokratie! Irgendwo wurde ein Entenküken geboren? … Und. So. Weiter. Ich stelle mir allerdings die Frage: Welche Demokratie? Gibt es die hier überhaupt noch?</p>

<p><a href="https://blog.jumpfruit.de/tag:politik" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">politik</span></a> <a href="https://blog.jumpfruit.de/tag:gesellschaft" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">gesellschaft</span></a></p>



<p>Zugegeben, ich als behinderter Mensch mit chronischen Erkrankungen und in Armut blicke auf die Politik von reichlich weit unten. Aber ehrlich gesagt glaube ich, dass man von hier aus einen sehr viel besseren Blick auf die schmutzige Realität hat als da oben, wo man schön auf der Welle surfen und das Gesicht in die Sonne halten kann.</p>

<p>Hier unten erlebt man die Ungerechtigkeit und den Faschismus, der unsere politische Landschaft und die Gesellschaft schon ewig durchzieht viel direkter und vor allem unverhohlen. Niemand schämt sich oder hat Hemmungen Menschen wie mich offen zu diskriminieren oder zu beleidigen.</p>

<p>Aber hier soll es nicht um meine Erlebnisse gehen, sondern um unsere Demokratie und die Frage, ob sie überhaupt noch existiert. Ich bin der Ansicht, dass unsere Demokratie schon seit längerem in einer schwierigen Schieflage steckte, aber mit der Regierung Merz war das ihr Ende.</p>

<p> Wir haben ...</p>
<ul><li>eine Regierung, für die Menschenrechte nicht existieren.</li>
<li>einen Innenminister, der nationales und Internationales Recht bricht und die Gerichtsurteile dazu ignoriert.</li>
<li>eine Regierung, die den Taliban anbietet, die vor ihnen geflohenen frei Haus zu liefern.</li>
<li>eine Gesundheitsministerin und eine Bundestagspräsidentin, die offen die Aufklärung über Korruption eines Parteifreundes unterbinden.</li>
<li>offen rechtsextreme Äußerungen von Kanzler, Bundesministern und Parlamentsmitgliedern.</li>
<li>eine Regierung die, gierig nach immer mehr, freudestrahlend die Forderungen der gesichert rechtsextremen AfD umsetzt.</li>
<li>eine Bundestagsverwaltung, die nicht nur ihren Angestellten verbietet dienstlich zum CSD zu gehen und versucht, die Pridefahnen von Regierungsgebäuden zu verbannen, sondern auch noch versucht, den Abgeordneten diese Fahnen in ihren eigenen Büros zu untersagen.</li></ul>

<p>Das ist nur, was mir grade auf die Schnelle einfällt und von der Hetze gegen Menschen, die keinen Ariernachweis dabei haben und Arme habe ich noch nicht mal angefangen. Oder von dem was in den Bundesländern so abgeht. Da fühlt sich plötzlich jedes kleine Würstchen dazu berufen die Zeit auf 1800 zurück zu drehen. Da entscheiden plötzlich Schulleiter wieder die Geschlechtertrennung einzuführen und solche Dinge.</p>

<p>Und in der Gesellschaft? Da wird nicht mehr darüber diskutiert OB Abschiebungen nötig sind, sondern nur noch wie viele und wer abgeschoben werden soll. Und wenn es gegen Menschen im Bürgergeld oder gegen Feminismus geht, sind sich sowieso wieder alle einig, dass das ja alles abgeschafft werden muss. Und trans Menschen ... heilige sch... wie einfach ist es da für die Nazis selbst bei Linken Mitstreiter*innen zu finden.</p>

<p>Ja, im Fediverse mag es eine relativ große Bubble geben, die das anders sieht. Aber das Fediverse ist insgesamt schon eine sehr kleine Bubble. Ich habe aktuell keine Ahnung, wie wir das noch aufhalten können, aber wenn wir jetzt nicht aktiv werden und uns dagegen stemmen, dann ist der Kampf vorbei.</p>
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      <guid>https://blog.jumpfruit.de/dieser-blogpost-ist-eine-gefahr-fur-die-demokratie</guid>
      <pubDate>Thu, 10 Jul 2025 20:13:38 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Tagebuch eines Sith Lord \#1</title>
      <link>https://blog.jumpfruit.de/tagebuch-eines-sith-lord-1</link>
      <description>&lt;![CDATA[Also gut. Ich mache das hier zum ersten Mal und ich habe keine Ahnung, warum überhaupt. Ich weiß auch nicht, warum ich mir dieses Notizbuch in dem schrulligen kleinen Laden auf Nar Shaddaa gekauft habe. In meinem Holo Com wäre es doch ebenso gut gegangen. Aber vielleicht sollte ich vorne Anfangen.&#xA;&#xA;#StarWars #fanfiction&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Ich bin Rek’kon Zuriv, Lord der Sith und bis vor kurzem Imperator und Herrscher über die gesamte Galaxis. Über die gesamte Galaxis? Nein! Ein kleines System voll von seltsamen Wesen leistete mir bis zum Schluss erbitterten Widerstand.&#xA;&#xA;Achja, bei einem Tagebuch sollte man natürlich auch das Datum dazu schreiben. Heute ist Zhelltag der 14. Selona 25 NSY \(Kalender\) und ich befinde mich auf meinem Schiff im Hyperraum. Irgendwo zwischen Nar Shaddaa und Hoth.&#xA;&#xA;Vielleicht sollte ich erst mal aufschreiben was es mit meiner Reise auf sich hat. Ich meine, wenn Du dieses Tagebuch findest, dann möchtest du sicher wissen, was eigentlich los ist. Ich bin dann vermutlich tot und in der Geisterwelt. Also kann ich hier auch ganz freimütig erzählen.&#xA;&#xA;Wie ich bereits schrieb, habe ich nach 20 Jahren Herrschaft das Imperium verloren. Also ging ich zuerst ins Exil nach Scarif. Anfangs lief es da auch super. Kalte Drinks, warmer Sandstrand und Ruhe. Einfach nur angenehme Ruhe. Aber jedes Mal, wenn ich die galaktischen Nachrichten öffnete standen da irgendwelche Jubelmeldungen über die neue Imperatorin.&#xA;&#xA;Sie hat den Krieg mit den Jedi genauso beendet, wie die Armut in der Galaxis. Es gibt jetzt einen Rechtsanspruch auf Wellness und Urlaub und zum Schluss hat sie dann auch noch meinen geliebten Todesstern in ein Obdachlosenasyl umgebaut. Ich habe diese Nachrichten nicht mehr ausgehalten und eines Tages ertappte ich mich dabei, wie ich völlig leer und ohne Ziel im Bett lag und an die Decke starrte.&#xA;&#xA;Ich. Ein Sith Lord! Eines der mächtigsten Wesen, die es je in dieser Galaxis gab. Ich liege im Bett und flenne wie Markus Söder, wenn jemand seinen neuesten Foodpost disliked. In diesem Moment wurde mir bewusst, dass ich etwas ändern muss. So konnte es einfach nicht weiter gehen.&#xA;&#xA;Ich dachte darüber nach meinen alten Meister zu besuchen. Aber so konnte ich ihm nicht unter die Augen treten. Er würde mich auf der Stelle töten. Und das auch noch zu recht. Ich musste also wieder meine alte Stärke zurückgewinnen. Mich selbst wieder finden. Aber ich hatte keine Ahnung, wie ich das anstellen sollte.&#xA;&#xA;Ich flog also wahllos durch die Galaxis und stolperte zufällig über eine junge Frau mit der ich ein paar Tage übers Meer segelte. Zwischen Bewunderung, für dieses Besondere Wesen, meiner Verzweiflung und der endlosen See hatte ich dann plötzlich eine Idee.&#xA;&#xA;Die große Wanderung. Das ist eine längst vergessene Tradition der Sith. Nachdem ein\e Schüler\in die letzte Prüfung bestanden hatte und zum Lord ernannt wurde, brauchte dieser Lord noch Erfahrung. Denn diese war wichtiger, als alles was man lernen konnte. Also gingen die jungen Lords auf Wanderschaft. Sie stellten sich Gefahren und Aufgaben, durchstreiften die Galaxis von einem Ende bis zum anderen. Zum Schluss kehrten sie nach Ziost zurück und beendeten den ersten Abschnitt ihrer Existenz als Sith mit einem Ritual auf dem großen Platz im Zentrum der Hauptstadt.&#xA;&#xA;Bereits vor Jahrtausenden haben die Sith diese Tradition vergessen. Es ist Zeit sie wieder zu neuem Leben zu erwecken! Um das tun zu können benötige ich das Wissen um die Rituale für den Beginn und das Ende. Außerdem gab es eine Regelsammlung. Aber diese alten Schriften waren lange vergessen.&#xA;&#xA;Die einzige Person, die weiß oder zumindest eine Idee haben könnte, wo sie sind, ist mein alter Freund Kaamin Ruun. Er hat sich Zeit seines Lebens mit den Riten und Traditionen der alten Lords und des Sith Volkes beschäftigt. Leider ist er nirgends zu finden und über Holo konnte ich ihn auch nicht erreichen.&#xA;&#xA;Das letzte Mal wurde er auf Hoth gesehen. Da war er auf der Suche nach irgend einem alten Sith Tempel, der tief im Eis verborgen sein soll. Und da bin ich nun. Auf dem Weg nach Hoth, um das einzige Hirn zu finden, dass noch weiß, wie man ein echter Sith ist.&#xA;&#xA;Es wird noch ein paar Tage dauern, bis ich auf Hoth ankomme. In dieser Zeit werde ich Meditieren und die Lektionen meines Meisters erneut durchgehen. Und ich werde hoffen, dass dieser sonderliche Kerl weder zur Eissäule erstarrt ist, noch von einem Wampa gefressen wurde.&#xA;&#xA;Das wird eine absolut verrückte Reise … aber ich werde das durchziehen. Und ich werde am Ende wieder der Sith Lord sein, der ich einst war! Und wenn es das Letzte ist, was ich tue!!!!&#xA;&#xA;---&#xA;&#xA;© 2025 Diese Arbeit ist offen lizenziert über a href=&#34;https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/&#34;CC BY-NC-SA 4.0/aimg src=&#34;https://mirrors.creativecommons.org/presskit/icons/cc.svg&#34; alt=&#34;&#34; style=&#34;max-width: 1em;max-height:1em;margin-left: .2em;&#34;img src=&#34;https://mirrors.creativecommons.org/presskit/icons/by.svg&#34; alt=&#34;&#34; style=&#34;max-width: 1em;max-height:1em;margin-left: .2em;&#34;img src=&#34;https://mirrors.creativecommons.org/presskit/icons/nc.svg&#34; alt=&#34;&#34; style=&#34;max-width: 1em;max-height:1em;margin-left: .2em;&#34;img src=&#34;https://mirrors.creativecommons.org/presskit/icons/sa.svg&#34; alt=&#34;&#34; style=&#34;max-width: 1em;max-height:1em;margin-left: .2em;&#34;]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Also gut. Ich mache das hier zum ersten Mal und ich habe keine Ahnung, warum überhaupt. Ich weiß auch nicht, warum ich mir dieses Notizbuch in dem schrulligen kleinen Laden auf Nar Shaddaa gekauft habe. In meinem Holo Com wäre es doch ebenso gut gegangen. Aber vielleicht sollte ich vorne Anfangen.</p>

<p><a href="https://blog.jumpfruit.de/tag:StarWars" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">StarWars</span></a> <a href="https://blog.jumpfruit.de/tag:fanfiction" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">fanfiction</span></a></p>



<p>Ich bin Rek’kon Zuriv, Lord der Sith und bis vor kurzem Imperator und Herrscher über die gesamte Galaxis. Über die gesamte Galaxis? Nein! Ein kleines System voll von seltsamen Wesen leistete mir bis zum Schluss erbitterten Widerstand.</p>

<p>Achja, bei einem Tagebuch sollte man natürlich auch das Datum dazu schreiben. Heute ist Zhelltag der 14. Selona 25 NSY (<a href="https://blog.jumpfruit.de/ein-kalender-sie-zu-knechten">Kalender</a>) und ich befinde mich auf meinem Schiff im Hyperraum. Irgendwo zwischen Nar Shaddaa und Hoth.</p>

<p>Vielleicht sollte ich erst mal aufschreiben was es mit meiner Reise auf sich hat. Ich meine, wenn Du dieses Tagebuch findest, dann möchtest du sicher wissen, was eigentlich los ist. Ich bin dann vermutlich tot und in der Geisterwelt. Also kann ich hier auch ganz freimütig erzählen.</p>

<p>Wie ich bereits schrieb, habe ich nach 20 Jahren Herrschaft das Imperium verloren. Also ging ich zuerst ins Exil nach Scarif. Anfangs lief es da auch super. Kalte Drinks, warmer Sandstrand und Ruhe. Einfach nur angenehme Ruhe. Aber jedes Mal, wenn ich die galaktischen Nachrichten öffnete standen da irgendwelche Jubelmeldungen über die neue Imperatorin.</p>

<p>Sie hat den Krieg mit den Jedi genauso beendet, wie die Armut in der Galaxis. Es gibt jetzt einen Rechtsanspruch auf Wellness und Urlaub und zum Schluss hat sie dann auch noch meinen geliebten Todesstern in ein Obdachlosenasyl umgebaut. Ich habe diese Nachrichten nicht mehr ausgehalten und eines Tages ertappte ich mich dabei, wie ich völlig leer und ohne Ziel im Bett lag und an die Decke starrte.</p>

<p>Ich. Ein Sith Lord! Eines der mächtigsten Wesen, die es je in dieser Galaxis gab. Ich liege im Bett und flenne wie Markus Söder, wenn jemand seinen neuesten Foodpost disliked. In diesem Moment wurde mir bewusst, dass ich etwas ändern muss. So konnte es einfach nicht weiter gehen.</p>

<p>Ich dachte darüber nach meinen alten Meister zu besuchen. Aber so konnte ich ihm nicht unter die Augen treten. Er würde mich auf der Stelle töten. Und das auch noch zu recht. Ich musste also wieder meine alte Stärke zurückgewinnen. Mich selbst wieder finden. Aber ich hatte keine Ahnung, wie ich das anstellen sollte.</p>

<p>Ich flog also wahllos durch die Galaxis und stolperte zufällig über eine junge Frau mit der ich ein paar Tage übers Meer segelte. Zwischen Bewunderung, für dieses Besondere Wesen, meiner Verzweiflung und der endlosen See hatte ich dann plötzlich eine Idee.</p>

<p>Die große Wanderung. Das ist eine längst vergessene Tradition der Sith. Nachdem ein*e Schüler*in die letzte Prüfung bestanden hatte und zum Lord ernannt wurde, brauchte dieser Lord noch Erfahrung. Denn diese war wichtiger, als alles was man lernen konnte. Also gingen die jungen Lords auf Wanderschaft. Sie stellten sich Gefahren und Aufgaben, durchstreiften die Galaxis von einem Ende bis zum anderen. Zum Schluss kehrten sie nach Ziost zurück und beendeten den ersten Abschnitt ihrer Existenz als Sith mit einem Ritual auf dem großen Platz im Zentrum der Hauptstadt.</p>

<p>Bereits vor Jahrtausenden haben die Sith diese Tradition vergessen. Es ist Zeit sie wieder zu neuem Leben zu erwecken! Um das tun zu können benötige ich das Wissen um die Rituale für den Beginn und das Ende. Außerdem gab es eine Regelsammlung. Aber diese alten Schriften waren lange vergessen.</p>

<p>Die einzige Person, die weiß oder zumindest eine Idee haben könnte, wo sie sind, ist mein alter Freund Kaamin Ruun. Er hat sich Zeit seines Lebens mit den Riten und Traditionen der alten Lords und des Sith Volkes beschäftigt. Leider ist er nirgends zu finden und über Holo konnte ich ihn auch nicht erreichen.</p>

<p>Das letzte Mal wurde er auf Hoth gesehen. Da war er auf der Suche nach irgend einem alten Sith Tempel, der tief im Eis verborgen sein soll. Und da bin ich nun. Auf dem Weg nach Hoth, um das einzige Hirn zu finden, dass noch weiß, wie man ein echter Sith ist.</p>

<p>Es wird noch ein paar Tage dauern, bis ich auf Hoth ankomme. In dieser Zeit werde ich Meditieren und die Lektionen meines Meisters erneut durchgehen. Und ich werde hoffen, dass dieser sonderliche Kerl weder zur Eissäule erstarrt ist, noch von einem Wampa gefressen wurde.</p>

<p>Das wird eine absolut verrückte Reise … aber ich werde das durchziehen. Und ich werde am Ende wieder der Sith Lord sein, der ich einst war! Und wenn es das Letzte ist, was ich tue!!!!</p>

<hr>

<p>© 2025 Diese Arbeit ist offen lizenziert über <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">CC BY-NC-SA 4.0</a><img src="https://mirrors.creativecommons.org/presskit/icons/cc.svg" alt="" style="max-width: 1em;max-height:1em;margin-left: .2em;"><img src="https://mirrors.creativecommons.org/presskit/icons/by.svg" alt="" style="max-width: 1em;max-height:1em;margin-left: .2em;"><img src="https://mirrors.creativecommons.org/presskit/icons/nc.svg" alt="" style="max-width: 1em;max-height:1em;margin-left: .2em;"><img src="https://mirrors.creativecommons.org/presskit/icons/sa.svg" alt="" style="max-width: 1em;max-height:1em;margin-left: .2em;"></p>
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      <guid>https://blog.jumpfruit.de/tagebuch-eines-sith-lord-1</guid>
      <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 05:15:13 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title>Für das Imperium!</title>
      <link>https://blog.jumpfruit.de/fur-das-imperium</link>
      <description>&lt;![CDATA[Ein kleines Vorwort für ein neues Schreibprojekt.&#xA;&#xA;#StarWars #fanfiction&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Ich werde in den nächsten Tagen ein neues Fanfiction Schreibprojekt hier beginnen und ich möchte dazu vorher gerne ein paar Dinge mitgeben, damit es keine Verwunderung gibt.&#xA;&#xA;Wer „Mein Fall als Imperator“ hier im Blog gelesen hat und sich etwas mit Star Wars auskennt, wird sich an der ein oder anderen Stelle etwas gewundert haben. Das liegt an folgenden Dingen:&#xA;&#xA;Ich nehme den Kanon und die Star Wars Lore nicht so wahnsinnig ernst. Ich liebe es, mich darin zu bewegen und meine Gedanken dort auf Reisen zu schicken, aber bierernste Geschichten gibt es nun wirklich genug und ich mag etwas Humor ins Spiel bringen. Das bedeutet nicht, dass meine Geschichten nicht auch ernst werden können.&#xA;An Stellen, wo der Kanon Lücken aufweist fülle ich die großzügig mit eigenen Ideen.&#xA;An Stellen, in denen es der Geschichte gut tut ändere ich schonmal Begebenheiten und passe sie meinen Erfordernissen an.&#xA;Ich füge Dinge zu „meinem“ Kanon hinzu.&#xA;Ich sehe das Star Wars Universum aus dem Blickwinkel der Dunklen Seite. Ich bin ein Fan des Imperiums und nicht der Jedi. Insofern ist die Republik und sind die Jedi in meiner Erzählung die Bösen. Quasi Gegenpropaganda ;-)&#xA;Und das Wichtigste: Ich sehe das als Spaß und Spielwiese. Ich sitze zwar manchmal auch stundenlang vorm Rechner und wühle mich durch Jedipedia, Wookiepedia und wie sie alle heißen, suche in Büchern nach einzelnen Worten und ihrer Schreibweise und wälze meine 235 eBooks umfassende Sammlung an Star Wars Romanen um diese eine Begebenheit noch mal nachzulesen. Aber im Großen und Ganzen mache ich das aus Spaß und wenn es dafür erforderlich ist eine, laut Kanon auf Scarif gestorbene, Jyn Earso wieder zum Leben zu erwecken, dann tue ich das. Ich meine, Star Wars ist ja wohl auch DAS Ding wenn es um retconnen\ geht, oder?&#xA;&#xA;Was ich mit den vielen Worten sagen möchte: Keep calm and enjoy the show. Habt vielleicht auch einfach mal etwas Spaß dabei und experimentiert vielleicht selbst ein wenig damit rum.&#xA;&#xA;Und zum Schluss noch eins: Ich veröffentliche meine Geschichten unter CC BY-NC-SA 4.0\\ . Das heißt, ihr könnt sie gerne nicht kommerziell nutzen, ändern, umschreiben, was auch immer ihr wollt. Nur dann auch dazu schreiben wo es herkommt wäre cool und eure Dinge, die daraus entstehen ebenfalls unter die gleichen Bedingungen stellen.&#xA;&#xA;\Wikipedia: Rückwirkende Kontinuität&#xA;\\CC BY-NC-SA 4.0 Einfache Erklärung - Juristischer Text]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ein kleines Vorwort für ein neues Schreibprojekt.</p>

<p><a href="https://blog.jumpfruit.de/tag:StarWars" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">StarWars</span></a> <a href="https://blog.jumpfruit.de/tag:fanfiction" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">fanfiction</span></a></p>



<p>Ich werde in den nächsten Tagen ein neues Fanfiction Schreibprojekt hier beginnen und ich möchte dazu vorher gerne ein paar Dinge mitgeben, damit es keine Verwunderung gibt.</p>

<p>Wer „Mein Fall als Imperator“ hier im Blog gelesen hat und sich etwas mit Star Wars auskennt, wird sich an der ein oder anderen Stelle etwas gewundert haben. Das liegt an folgenden Dingen:</p>
<ul><li>Ich nehme den Kanon und die Star Wars Lore nicht so wahnsinnig ernst. Ich liebe es, mich darin zu bewegen und meine Gedanken dort auf Reisen zu schicken, aber bierernste Geschichten gibt es nun wirklich genug und ich mag etwas Humor ins Spiel bringen. Das bedeutet nicht, dass meine Geschichten nicht auch ernst werden können.</li>
<li>An Stellen, wo der Kanon Lücken aufweist fülle ich die großzügig mit eigenen Ideen.</li>
<li>An Stellen, in denen es der Geschichte gut tut ändere ich schonmal Begebenheiten und passe sie meinen Erfordernissen an.</li>
<li>Ich füge Dinge zu „meinem“ Kanon hinzu.</li>
<li>Ich sehe das Star Wars Universum aus dem Blickwinkel der Dunklen Seite. Ich bin ein Fan des Imperiums und nicht der Jedi. Insofern ist die Republik und sind die Jedi in meiner Erzählung die Bösen. Quasi Gegenpropaganda ;–)</li>
<li>Und das Wichtigste: Ich sehe das als Spaß und Spielwiese. Ich sitze zwar manchmal auch stundenlang vorm Rechner und wühle mich durch Jedipedia, Wookiepedia und wie sie alle heißen, suche in Büchern nach einzelnen Worten und ihrer Schreibweise und wälze meine 235 eBooks umfassende Sammlung an Star Wars Romanen um diese eine Begebenheit noch mal nachzulesen. Aber im Großen und Ganzen mache ich das aus Spaß und wenn es dafür erforderlich ist eine, laut Kanon auf Scarif gestorbene, Jyn Earso wieder zum Leben zu erwecken, dann tue ich das. Ich meine, Star Wars ist ja wohl auch DAS Ding wenn es um retconnen* geht, oder?</li></ul>

<p>Was ich mit den vielen Worten sagen möchte: Keep calm and enjoy the show. Habt vielleicht auch einfach mal etwas Spaß dabei und experimentiert vielleicht selbst ein wenig damit rum.</p>

<p>Und zum Schluss noch eins: Ich veröffentliche meine Geschichten unter CC BY-NC-SA 4.0** . Das heißt, ihr könnt sie gerne nicht kommerziell nutzen, ändern, umschreiben, was auch immer ihr wollt. Nur dann auch dazu schreiben wo es herkommt wäre cool und eure Dinge, die daraus entstehen ebenfalls unter die gleichen Bedingungen stellen.</p>

<p>*<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCckwirkende_Kontinuit%C3%A4t">Wikipedia: Rückwirkende Kontinuität</a>
**CC BY-NC-SA 4.0 <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/deed.de">Einfache Erklärung</a> – <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/legalcode.de">Juristischer Text</a></p>
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      <guid>https://blog.jumpfruit.de/fur-das-imperium</guid>
      <pubDate>Tue, 08 Jul 2025 14:35:17 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title>Trägheitsprinzip</title>
      <link>https://blog.jumpfruit.de/tragheitsprinzip</link>
      <description>&lt;![CDATA[Nein, ich rede nicht über das 1. Newtonsche Gesetz in der Physik. Ich möchte euch mal wieder einen kleinen Einblick in mein Leben mit Depression geben.&#xA;&#xA;#depression #NotJustSad #EigeneGeschichte&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Es ist immer wieder schwer Menschen, die soetwas noch nie erlebt haben zu erklären, wie Depression funktioniert und was sie mit einem macht. Es gibt einfach keine Worte, die beschreiben können, was da in mir vorgeht. Andere Menschen hören dann nur wenn ich von keine Energie, kein Antrieb und völliger Erschöpfung rede und denken sich:&#xA;&#xA;    „Der ist einfach nur faul.“&#xA;    “Stell dich nicht so an und krieg deinen Scheiß hin.“&#xA;    “Du musst dir halt selbst mal in den Hintern treten!“&#xA;  Wie soll man auch jemandem erklären, dass man nicht die Energie hat aus dem Bett aufzustehen? Dass man da liegt und fast ins Bett macht, weil man die Energie nicht aufbringen kann, die Decke wegzuschieben. Weil schon alleine das Atmen so viel Energie frisst, dass es einen völlig erschöpft.&#xA;&#xA;Und dann gibt es andere Dinge, die (zumindest einigermaßen) funktionieren.&#xA;&#xA;Ein Beispiel:&#xA;&#xA;In meiner Küche steht seit einer Woche schmutziges Geschirr und wartet auf die Säuberung. Es ist nicht so viel und es wäre vermutlich in 20 Minuten erledigt. Mir fehlt dafür aber die Energie. Es fühlt sich an, als würden an jedem Teil meines Körpers Bleigewichte hängen. An Jedem Arm, jedem Bein, an den Händen, ja sogar an den Fingern. Es ist mühsam nach dem wach werden die Augen zu öffnen oder überhaupt erstmal wach zu werden. Als würde mein Verstand ebenfalls mit Gewichten am Boden gehalten.&#xA;&#xA;Dann kommt das Problem Hunger. Um dieses Problem zu lösen sollte ich Spülen. Oder ich könnte mir die Baguettes aus dem Gefrierfach in den Backofen schieben. Oder das Fladenbrot aufbacken. Oder wenigstens einen Apfel aus dem Kühlschrank essen. Aber selbst das geht nicht, weil das aus dem Kühlschrank nehmen und Waschen zu viel ist.&#xA;&#xA;Der Hunger geht davon natürlich nicht weg. Also was mache ich? Ich bestelle mir beim Lieferservice was zu essen. Dafür habe ich nun wirklich kein Geld, aber verhungern ist ja auch keine Option.&#xA;&#xA;Gleichzeitig kann ich aber hier sitzen und Blogposts schreiben. Ich habe gestern sogar eine kurze Geschichte für einen besonderen Menschen geschrieben. Manche Dinge funktionieren einigermaßen und ich habe keine Ahnung warum.&#xA;&#xA;Dieses Beispiel gilt hier natürlich nur für mich. Jeder Mensch und jede Depression ist anders. Es gibt eben Symptome, die viele von uns haben und Symptome, die eher seltener sind. Bei mir kommt auch noch das ADHS und vermutlich auch Autismus mit dazu. Die haben dann auch wieder ihre ganz eigenen Auswirkungen.&#xA;&#xA;Mit diesem Post möchte ich sagen: Habt Verständnis, habt Mitgefühl (kein Mitleid!), seid Menschen!&#xA;&#xA;Und an meine Leidensgenoss\innen möchte ich sagen: Du bist nicht allein. Ich sehe dich!*]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Nein, ich rede nicht über das 1. Newtonsche Gesetz in der Physik. Ich möchte euch mal wieder einen kleinen Einblick in mein Leben mit Depression geben.</p>

<p><a href="https://blog.jumpfruit.de/tag:depression" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">depression</span></a> <a href="https://blog.jumpfruit.de/tag:NotJustSad" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">NotJustSad</span></a> <a href="https://blog.jumpfruit.de/tag:EigeneGeschichte" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">EigeneGeschichte</span></a></p>



<p>Es ist immer wieder schwer Menschen, die soetwas noch nie erlebt haben zu erklären, wie Depression funktioniert und was sie mit einem macht. Es gibt einfach keine Worte, die beschreiben können, was da in mir vorgeht. Andere Menschen hören dann nur wenn ich von keine Energie, kein Antrieb und völliger Erschöpfung rede und denken sich:</p>

<blockquote><p>„Der ist einfach nur faul.“</p>

<p>“Stell dich nicht so an und krieg deinen Scheiß hin.“</p>

<p>“Du musst dir halt selbst mal in den Hintern treten!“</p></blockquote>

<p>Wie soll man auch jemandem erklären, dass man nicht die Energie hat aus dem Bett aufzustehen? Dass man da liegt und fast ins Bett macht, weil man die Energie nicht aufbringen kann, die Decke wegzuschieben. Weil schon alleine das Atmen so viel Energie frisst, dass es einen völlig erschöpft.</p>

<p>Und dann gibt es andere Dinge, die (zumindest einigermaßen) funktionieren.</p>

<p><strong>Ein Beispiel:</strong></p>

<p>In meiner Küche steht seit einer Woche schmutziges Geschirr und wartet auf die Säuberung. Es ist nicht so viel und es wäre vermutlich in 20 Minuten erledigt. Mir fehlt dafür aber die Energie. Es fühlt sich an, als würden an jedem Teil meines Körpers Bleigewichte hängen. An Jedem Arm, jedem Bein, an den Händen, ja sogar an den Fingern. Es ist mühsam nach dem wach werden die Augen zu öffnen oder überhaupt erstmal wach zu werden. Als würde mein Verstand ebenfalls mit Gewichten am Boden gehalten.</p>

<p>Dann kommt das Problem Hunger. Um dieses Problem zu lösen sollte ich Spülen. Oder ich könnte mir die Baguettes aus dem Gefrierfach in den Backofen schieben. Oder das Fladenbrot aufbacken. Oder wenigstens einen Apfel aus dem Kühlschrank essen. Aber selbst das geht nicht, weil das aus dem Kühlschrank nehmen und Waschen zu viel ist.</p>

<p>Der Hunger geht davon natürlich nicht weg. Also was mache ich? Ich bestelle mir beim Lieferservice was zu essen. Dafür habe ich nun wirklich kein Geld, aber verhungern ist ja auch keine Option.</p>

<p>Gleichzeitig kann ich aber hier sitzen und Blogposts schreiben. Ich habe gestern sogar eine kurze Geschichte für einen besonderen Menschen geschrieben. Manche Dinge funktionieren einigermaßen und ich habe keine Ahnung warum.</p>

<p>Dieses Beispiel gilt hier natürlich nur für mich. Jeder Mensch und jede Depression ist anders. Es gibt eben Symptome, die viele von uns haben und Symptome, die eher seltener sind. Bei mir kommt auch noch das ADHS und vermutlich auch Autismus mit dazu. Die haben dann auch wieder ihre ganz eigenen Auswirkungen.</p>

<p><em>Mit diesem Post möchte ich sagen: Habt Verständnis, habt Mitgefühl (kein Mitleid!), seid Menschen!</em></p>

<p><em>Und an meine Leidensgenoss*innen möchte ich sagen: Du bist nicht allein. Ich sehe dich!</em></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://blog.jumpfruit.de/tragheitsprinzip</guid>
      <pubDate>Sun, 06 Jul 2025 14:11:49 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Kalender sie zu knechten</title>
      <link>https://blog.jumpfruit.de/ein-kalender-sie-zu-knechten</link>
      <description>&lt;![CDATA[Eine Kleine nerdige Exkursion in die Zeitrechnung im Star Wars Universum. Nein, keine Sorge, es geht nicht darum in welcher Reihenfolge man die Filme schauen soll. Auch nicht darum, welches Jahr in welcher Zeitrechnung grade ist. Vertrag von Coruscant, Schlacht von Yavin 4, Vertrag von Ruusan ... alles egal.&#xA;&#xA;Es geht um den ganz schnöden, langweiligen Kalender. Den Galaktischen Standardkalender.&#xA;&#xA;Und das ... ähm ... hat selbstverständlich nichts mit einem kommenden Schreibprojekt hier im Blog zu tun \hust\ ... also so gar nichts ;-)&#xA;&#xA;#StarWars #nerdkram&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Also die große Frage ist: Wie wird im Star Wars Universum die Zeit gemessen?&#xA;&#xA;Die Antwort darauf ist nicht so einfach wie sie auf den ersten Blick scheint. es gibt natürlich die Standardzeit. Diese richtet sich nach Coruscant, dem Sitz der republikanischen Regierung und des Senats. Auch der große Tempel der Jedi ist dort. Das Coruscant System wird auch als das &#34;Zentrum der Republik&#34; bezeichnet.&#xA;&#xA;Durch einen sehr glücklichen Zufall \hust\ ist Coruscant nicht nur genauso groß wie die Erde, er dreht sich auch genauso schnell und umrundet seinen Stern auch fast in der gleichen Geschwindigkeit. Daraus ergibt sich folgender Zusammenhang:&#xA;&#xA;60 Standardsekunden = 1 Standardminute&#xA;60 Standardminuten = 1 Standardstunde&#xA;24 Standardstunden = 1 Standardtag&#xA;5 Standardtage = 1 Standardwoche&#xA;7 Standardwochen = 1 Standardmonat&#xA;10 Standardmonate (zzgl. 3 Feiertagen und 3 Festwochen) = 1 Standardjahr&#xA;&#xA;Ein Standardjahr hat also 368 Tage.&#xA;&#xA;Diese Zeitrechnung wird aber nur auf Coruscant oder in interplanetaren Abstimmungen (Politik, Handel, Militär, etc.) verwendet.&#xA;&#xA;Der Grund dafür ist simpel: Jeder bewohnte Planet in der Galaxis ist individuell in Größe, Entfernung vom Stern, Rotationsgeschwindigkeit und Geschwindigkeit der Umrundung des Sterns. Damit gilt auf jedem Planeten (auch innerhalb eines Systems) eine eigene Zeitrechnung, die diese Dinge berücksichtigt. Ein Tag soll eben überall auch einen Tag lang sein.&#xA;&#xA;Auf Raumschiffen gilt in der Regel ebenfalls die Standardzeit, da diese auch von der Flugsicherung in weiten Teilen der Galaxis verwendet wird.&#xA;&#xA;Wer sich noch etwas tiefer damit beschäftigen möchte, hier sind meine Quellen:&#xA;&#xA;Ein Knights of the old Republic Blog&#xA;Star Wars Fandom&#xA;&#xA;Und hier ist er nun, der Galaktische Standardkalender. Inklusive Festwochen und Feiertagen.&#xA;&#xA;Ergänzung: Im Tapanisektor gilt die Woche vom 11. - 15. Relona auch als Woche der Unabhängigkeit.&#xA;&#xA;|Elona  |Primetag|Centaxtag|Taungstag|Zhelltag|Bendutag|&#xA;|:------------:|:------:|:-------:|:-------:|:------:|:------:|&#xA;|1         |1.      |2.       |3.       |4.      |5.      |&#xA;|2         |6.      |7.       |8.       |9.      |10.     |&#xA;|3         |11.     |12.      |13.      |14.     |15.     |&#xA;|4         |16.     |17.      |18.      |19.     |20.     |&#xA;|5         |21.     |22.      |23.      |24.     |25.     |&#xA;|6         |26.     |27.      |28.      |29.     |30.     |&#xA;|7div style=&#34;width: 130px;&#34; /|31.     |32.      |33.      |34.     |35.     |&#xA;&#xA;|Kelona |Primetag|Centaxtag|Taungstag|Zhelltag|Bendutag|&#xA;|:------------:|:------:|:-------:|:-------:|:------:|:------:|&#xA;|8         |1.      |2.       |3.       |4.      |5.      |&#xA;|9         |6.      |7.       |8.       |9.      |10.     |&#xA;|10        |11.     |12.      |13.      |14.     |15.     |&#xA;|11        |16.     |17.      |18.      |19.     |20.     |&#xA;|12        |21.     |22.      |23.      |24.     |25.     |&#xA;|13        |26.     |27.      |28.      |29.     |30.     |&#xA;|14        |31.     |32.      |33.      |34.     |35.     |&#xA;|div style=&#34;width: 130px;&#34; /|        |         |         |        |        |&#xA;|div style=&#34;width: 130px;&#34; /|        |         |         |        |        |&#xA;|Tapani Tag|   1.   |         |         |        |        |&#xA;&#xA;|Selona |Primetag|Centaxtag|Taungstag|Zhelltag|Bendutag|&#xA;|:------------:|:------:|:-------:|:-------:|:------:|:------:|&#xA;|15        |1.      |2.       |3.       |4.      |5.      |&#xA;|16        |6.      |7.       |8.       |9.      |10.     |&#xA;|17        |11.     |12.      |13.      |14.     |15.     |&#xA;|18        |16.     |17.      |18.      |19.     |20.     |&#xA;|19        |21.     |22.      |23.      |24.     |25.     |&#xA;|20        |26.     |27.      |28.      |29.     |30.     |&#xA;|21        |31.     |32.      |33.      |34.     |35.     |&#xA;|div style=&#34;width: 130px;&#34; /|        |         |         |        |        |&#xA;|div style=&#34;width: 130px;&#34; /|        |         |         |        |        |&#xA;|Woche der Entfaltung|  1. |   2.   |  3.  |  4.   |  5.  |&#xA;&#xA;|Telona |Primetag|Centaxtag|Taungstag|Zhelltag|Bendutag|&#xA;|:------------:|:------:|:-------:|:-------:|:------:|:------:|&#xA;|23        |1.      |2.       |3.       |4.      |5.      |&#xA;|24        |6.      |7.       |8.       |9.      |10.     |&#xA;|25        |11.     |12.      |13.      |14.     |15.     |&#xA;|26        |16.     |17.      |18.      |19.     |20.     |&#xA;|27        |21.     |22.      |23.      |24.     |25.     |&#xA;|28        |26.     |27.      |28.      |29.     |30.     |&#xA;|29div style=&#34;width: 130px;&#34; /|31.     |32.      |33.      |34.     |35.     |&#xA;&#xA;|Nelona |Primetag|Centaxtag|Taungstag|Zhelltag|Bendutag|&#xA;|:------------:|:------:|:-------:|:-------:|:------:|:------:|&#xA;|30        |1.      |2.       |3.       |4.      |5.      |&#xA;|31        |6.      |7.       |8.       |9.      |10.     |&#xA;|32        |11.     |12.      |13.      |14.     |15.     |&#xA;|33        |16.     |17.      |18.      |19.     |20.     |&#xA;|34        |21.     |22.      |23.      |24.     |25.     |&#xA;|35        |26.     |27.      |28.      |29.     |30.     |&#xA;|36        |31.     |32.      |33.      |34.     |35.     |&#xA;|div style=&#34;width: 130px;&#34; /|        |         |         |        |        |&#xA;|div style=&#34;width: 130px;&#34; /|        |         |         |        |        |&#xA;|Tag der/brProduktivität|   1.   ||       |        |        |&#xA;&#xA;|Helona |Primetag|Centaxtag|Taungstag|Zhelltag|Bendutag|&#xA;|:------------:|:------:|:-------:|:-------:|:------:|:------:|&#xA;|37        |1.      |2.       |3.       |4.      |5.      |&#xA;|38        |6.      |7.       |8.       |9.      |10.     |&#xA;|39        |11.     |12.      |13.      |14.     |15.     |&#xA;|40        |16.     |17.      |18.      |19.     |20.     |&#xA;|41        |21.     |22.      |23.      |24.     |25.     |&#xA;|42        |26.     |27.      |28.      |29.     |30.     |&#xA;|43        |31.     |32.      |33.      |34.     |35.     |&#xA;|div style=&#34;width: 130px;&#34; /|        |         |         |        |        |&#xA;|div style=&#34;width: 130px;&#34; /|        |         |         |        |        |&#xA;|Schelova/brWoche| 1. |    2.   |    3.   |   4.   |   5.   |&#xA;&#xA;|Melona |Primetag|Centaxtag|Taungstag|Zhelltag|Bendutag|&#xA;|:------------:|:------:|:-------:|:-------:|:------:|:------:|&#xA;|45        |1.      |2.       |3.       |4.      |5.      |&#xA;|46        |6.      |7.       |8.       |9.      |10.     |&#xA;|47        |11.     |12.      |13.      |14.     |15.     |&#xA;|48        |16.     |17.      |18.      |19.     |20.     |&#xA;|49        |21.     |22.      |23.      |24.     |25.     |&#xA;|50        |26.     |27.      |28.      |29.     |30.     |&#xA;|51 div style=&#34;width: 130px;&#34; /|31.     |32.      |33.      |34.     |35.     |&#xA;&#xA;|Yelona |Primetag|Centaxtag|Taungstag|Zhelltag|Bendutag|&#xA;|:------------:|:------:|:-------:|:-------:|:------:|:------:|&#xA;|52        |1.      |2.       |3.       |4.      |5.      |&#xA;|53        |6.      |7.       |8.       |9.      |10.     |&#xA;|54        |11.     |12.      |13.      |14.     |15.     |&#xA;|55        |16.     |17.      |18.      |19.     |20.     |&#xA;|56        |21.     |22.      |23.      |24.     |25.     |&#xA;|57        |26.     |27.      |28.      |29.     |30.     |&#xA;|58        |31.     |32.      |33.      |34.     |35.     |&#xA;|div style=&#34;width: 130px;&#34; /|         |           |           |           |          |&#xA;|div style=&#34;width: 130px;&#34; /|        |         |         |        |        |&#xA;|Erntedank  |   1.   |           |           |           |          |&#xA;&#xA;|Relona   |Primetag|Centaxtag|Taungstag|Zhelltag|Bendutag|&#xA;|:------------:|:------:|:-------:|:-------:|:------:|:------:|&#xA;|59               |1.       |2.        |3.        |4.       |5.       |&#xA;|60               |6.       |7.        |8.        |9.       |10.     |&#xA;|61               |11.     |12.      |13.      |14.     |15.     |&#xA;|62               |16.     |17.      |18.      |19.     |20.     |&#xA;|63               |21.     |22.      |23.      |24.     |25.     |&#xA;|64               |26.     |27.      |28.      |29.     |30.     |&#xA;|65div style=&#34;width: 130px;&#34; /|31.     |32.      |33.      |34.     |35.     |&#xA;&#xA;|Welona|Primetag|Centaxtag|Taungstag|Zhelltag|Bendutag|&#xA;|:------------:|:------:|:-------:|:-------:|:------:|:------:|&#xA;|66               |1.       |2.        |3.        |4.       |5.       |&#xA;|67               |6.       |7.        |8.        |9.       |10.     |&#xA;|68               |11.     |12.      |13.      |14.     |15.     |&#xA;|69               |16.     |17.      |18.      |19.     |20.     |&#xA;|70               |21.     |22.      |23.      |24.     |25.     |&#xA;|71               |26.     |27.      |28.      |29.     |30.     |&#xA;|72               |31.     |32.      |33.      |34.     |35.     |&#xA;|div style=&#34;width: 130px;&#34; /|          |           |            |          |          |&#xA;|div style=&#34;width: 130px;&#34; /|        |         |         |        |        |&#xA;|Winter/brFestwoche| 1.|   2.   |    3.   |   4.   |   5.   |]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Kleine nerdige Exkursion in die Zeitrechnung im Star Wars Universum. Nein, keine Sorge, es geht nicht darum in welcher Reihenfolge man die Filme schauen soll. Auch nicht darum, welches Jahr in welcher Zeitrechnung grade ist. Vertrag von Coruscant, Schlacht von Yavin 4, Vertrag von Ruusan ... alles egal.</p>

<p>Es geht um den ganz schnöden, langweiligen Kalender. Den <strong>Galaktischen Standardkalender</strong>.</p>

<p>Und das ... ähm ... hat selbstverständlich nichts mit einem kommenden Schreibprojekt hier im Blog zu tun *hust* ... also so gar nichts ;–)</p>

<p><a href="https://blog.jumpfruit.de/tag:StarWars" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">StarWars</span></a> <a href="https://blog.jumpfruit.de/tag:nerdkram" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">nerdkram</span></a></p>



<p>Also die große Frage ist: Wie wird im Star Wars Universum die Zeit gemessen?</p>

<p>Die Antwort darauf ist nicht so einfach wie sie auf den ersten Blick scheint. es gibt natürlich die Standardzeit. Diese richtet sich nach Coruscant, dem Sitz der republikanischen Regierung und des Senats. Auch der große Tempel der Jedi ist dort. Das Coruscant System wird auch als das “Zentrum der Republik” bezeichnet.</p>

<p>Durch einen sehr glücklichen Zufall *hust* ist Coruscant nicht nur genauso groß wie die Erde, er dreht sich auch genauso schnell und umrundet seinen Stern auch fast in der gleichen Geschwindigkeit. Daraus ergibt sich folgender Zusammenhang:</p>

<p>60 Standardsekunden = 1 Standardminute
60 Standardminuten = 1 Standardstunde
24 Standardstunden = 1 Standardtag
5 Standardtage = 1 Standardwoche
7 Standardwochen = 1 Standardmonat
10 Standardmonate (zzgl. 3 Feiertagen und 3 Festwochen) = 1 Standardjahr</p>

<p>Ein Standardjahr hat also 368 Tage.</p>

<p>Diese Zeitrechnung wird aber nur auf Coruscant oder in interplanetaren Abstimmungen (Politik, Handel, Militär, etc.) verwendet.</p>

<p>Der Grund dafür ist simpel: Jeder bewohnte Planet in der Galaxis ist individuell in Größe, Entfernung vom Stern, Rotationsgeschwindigkeit und Geschwindigkeit der Umrundung des Sterns. Damit gilt auf jedem Planeten (auch innerhalb eines Systems) eine eigene Zeitrechnung, die diese Dinge berücksichtigt. Ein Tag soll eben überall auch einen Tag lang sein.</p>

<p>Auf Raumschiffen gilt in der Regel ebenfalls die Standardzeit, da diese auch von der Flugsicherung in weiten Teilen der Galaxis verwendet wird.</p>

<p>Wer sich noch etwas tiefer damit beschäftigen möchte, hier sind meine Quellen:</p>

<p><a href="http://kotor.griffcrier.com/workbench/the-star-wars-calendar/">Ein Knights of the old Republic Blog</a>
<a href="https://starwars.fandom.com/wiki/Galactic_Standard_Calendar">Star Wars Fandom</a></p>

<p>Und hier ist er nun, der Galaktische Standardkalender. Inklusive Festwochen und Feiertagen.</p>

<p><strong><em>Ergänzung:</em></strong> Im Tapanisektor gilt die Woche vom 11. – 15. Relona auch als Woche der Unabhängigkeit.</p>

<table>
<thead>
<tr>
<th align="center"><strong>Elona</strong></th>
<th align="center">Primetag</th>
<th align="center">Centaxtag</th>
<th align="center">Taungstag</th>
<th align="center">Zhelltag</th>
<th align="center">Bendutag</th>
</tr>
</thead>

<tbody>
<tr>
<td align="center"><strong>1</strong></td>
<td align="center">1.</td>
<td align="center">2.</td>
<td align="center">3.</td>
<td align="center">4.</td>
<td align="center">5.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>2</strong></td>
<td align="center">6.</td>
<td align="center">7.</td>
<td align="center">8.</td>
<td align="center">9.</td>
<td align="center">10.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>3</strong></td>
<td align="center">11.</td>
<td align="center">12.</td>
<td align="center">13.</td>
<td align="center">14.</td>
<td align="center">15.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>4</strong></td>
<td align="center">16.</td>
<td align="center">17.</td>
<td align="center">18.</td>
<td align="center">19.</td>
<td align="center">20.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>5</strong></td>
<td align="center">21.</td>
<td align="center">22.</td>
<td align="center">23.</td>
<td align="center">24.</td>
<td align="center">25.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>6</strong></td>
<td align="center">26.</td>
<td align="center">27.</td>
<td align="center">28.</td>
<td align="center">29.</td>
<td align="center">30.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>7</strong><div style="width: 130px;"/></td>
<td align="center">31.</td>
<td align="center">32.</td>
<td align="center">33.</td>
<td align="center">34.</td>
<td align="center">35.</td>
</tr>
</tbody>
</table>

<table>
<thead>
<tr>
<th align="center"><strong>Kelona</strong></th>
<th align="center">Primetag</th>
<th align="center">Centaxtag</th>
<th align="center">Taungstag</th>
<th align="center">Zhelltag</th>
<th align="center">Bendutag</th>
</tr>
</thead>

<tbody>
<tr>
<td align="center"><strong>8</strong></td>
<td align="center">1.</td>
<td align="center">2.</td>
<td align="center">3.</td>
<td align="center">4.</td>
<td align="center">5.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>9</strong></td>
<td align="center">6.</td>
<td align="center">7.</td>
<td align="center">8.</td>
<td align="center">9.</td>
<td align="center">10.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>10</strong></td>
<td align="center">11.</td>
<td align="center">12.</td>
<td align="center">13.</td>
<td align="center">14.</td>
<td align="center">15.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>11</strong></td>
<td align="center">16.</td>
<td align="center">17.</td>
<td align="center">18.</td>
<td align="center">19.</td>
<td align="center">20.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>12</strong></td>
<td align="center">21.</td>
<td align="center">22.</td>
<td align="center">23.</td>
<td align="center">24.</td>
<td align="center">25.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>13</strong></td>
<td align="center">26.</td>
<td align="center">27.</td>
<td align="center">28.</td>
<td align="center">29.</td>
<td align="center">30.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>14</strong></td>
<td align="center">31.</td>
<td align="center">32.</td>
<td align="center">33.</td>
<td align="center">34.</td>
<td align="center">35.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><div style="width: 130px;"/></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><div style="width: 130px;"/></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>Tapani Tag</strong></td>
<td align="center">1.</td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
</tr>
</tbody>
</table>

<table>
<thead>
<tr>
<th align="center"><strong>Selona</strong></th>
<th align="center">Primetag</th>
<th align="center">Centaxtag</th>
<th align="center">Taungstag</th>
<th align="center">Zhelltag</th>
<th align="center">Bendutag</th>
</tr>
</thead>

<tbody>
<tr>
<td align="center"><strong>15</strong></td>
<td align="center">1.</td>
<td align="center">2.</td>
<td align="center">3.</td>
<td align="center">4.</td>
<td align="center">5.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>16</strong></td>
<td align="center">6.</td>
<td align="center">7.</td>
<td align="center">8.</td>
<td align="center">9.</td>
<td align="center">10.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>17</strong></td>
<td align="center">11.</td>
<td align="center">12.</td>
<td align="center">13.</td>
<td align="center">14.</td>
<td align="center">15.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>18</strong></td>
<td align="center">16.</td>
<td align="center">17.</td>
<td align="center">18.</td>
<td align="center">19.</td>
<td align="center">20.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>19</strong></td>
<td align="center">21.</td>
<td align="center">22.</td>
<td align="center">23.</td>
<td align="center">24.</td>
<td align="center">25.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>20</strong></td>
<td align="center">26.</td>
<td align="center">27.</td>
<td align="center">28.</td>
<td align="center">29.</td>
<td align="center">30.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>21</strong></td>
<td align="center">31.</td>
<td align="center">32.</td>
<td align="center">33.</td>
<td align="center">34.</td>
<td align="center">35.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><div style="width: 130px;"/></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><div style="width: 130px;"/></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>Woche der Entfaltung</strong></td>
<td align="center">1.</td>
<td align="center">2.</td>
<td align="center">3.</td>
<td align="center">4.</td>
<td align="center">5.</td>
</tr>
</tbody>
</table>

<table>
<thead>
<tr>
<th align="center"><strong>Telona</strong></th>
<th align="center">Primetag</th>
<th align="center">Centaxtag</th>
<th align="center">Taungstag</th>
<th align="center">Zhelltag</th>
<th align="center">Bendutag</th>
</tr>
</thead>

<tbody>
<tr>
<td align="center"><strong>23</strong></td>
<td align="center">1.</td>
<td align="center">2.</td>
<td align="center">3.</td>
<td align="center">4.</td>
<td align="center">5.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>24</strong></td>
<td align="center">6.</td>
<td align="center">7.</td>
<td align="center">8.</td>
<td align="center">9.</td>
<td align="center">10.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>25</strong></td>
<td align="center">11.</td>
<td align="center">12.</td>
<td align="center">13.</td>
<td align="center">14.</td>
<td align="center">15.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>26</strong></td>
<td align="center">16.</td>
<td align="center">17.</td>
<td align="center">18.</td>
<td align="center">19.</td>
<td align="center">20.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>27</strong></td>
<td align="center">21.</td>
<td align="center">22.</td>
<td align="center">23.</td>
<td align="center">24.</td>
<td align="center">25.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>28</strong></td>
<td align="center">26.</td>
<td align="center">27.</td>
<td align="center">28.</td>
<td align="center">29.</td>
<td align="center">30.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>29</strong><div style="width: 130px;"/></td>
<td align="center">31.</td>
<td align="center">32.</td>
<td align="center">33.</td>
<td align="center">34.</td>
<td align="center">35.</td>
</tr>
</tbody>
</table>

<table>
<thead>
<tr>
<th align="center"><strong>Nelona</strong></th>
<th align="center">Primetag</th>
<th align="center">Centaxtag</th>
<th align="center">Taungstag</th>
<th align="center">Zhelltag</th>
<th align="center">Bendutag</th>
</tr>
</thead>

<tbody>
<tr>
<td align="center"><strong>30</strong></td>
<td align="center">1.</td>
<td align="center">2.</td>
<td align="center">3.</td>
<td align="center">4.</td>
<td align="center">5.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>31</strong></td>
<td align="center">6.</td>
<td align="center">7.</td>
<td align="center">8.</td>
<td align="center">9.</td>
<td align="center">10.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>32</strong></td>
<td align="center">11.</td>
<td align="center">12.</td>
<td align="center">13.</td>
<td align="center">14.</td>
<td align="center">15.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>33</strong></td>
<td align="center">16.</td>
<td align="center">17.</td>
<td align="center">18.</td>
<td align="center">19.</td>
<td align="center">20.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>34</strong></td>
<td align="center">21.</td>
<td align="center">22.</td>
<td align="center">23.</td>
<td align="center">24.</td>
<td align="center">25.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>35</strong></td>
<td align="center">26.</td>
<td align="center">27.</td>
<td align="center">28.</td>
<td align="center">29.</td>
<td align="center">30.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>36</strong></td>
<td align="center">31.</td>
<td align="center">32.</td>
<td align="center">33.</td>
<td align="center">34.</td>
<td align="center">35.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><div style="width: 130px;"/></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><div style="width: 130px;"/></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>Tag der</br>Produktivität</strong></td>
<td align="center">1.</td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
</tr>
</tbody>
</table>

<table>
<thead>
<tr>
<th align="center"><strong>Helona</strong></th>
<th align="center">Primetag</th>
<th align="center">Centaxtag</th>
<th align="center">Taungstag</th>
<th align="center">Zhelltag</th>
<th align="center">Bendutag</th>
</tr>
</thead>

<tbody>
<tr>
<td align="center"><strong>37</strong></td>
<td align="center">1.</td>
<td align="center">2.</td>
<td align="center">3.</td>
<td align="center">4.</td>
<td align="center">5.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>38</strong></td>
<td align="center">6.</td>
<td align="center">7.</td>
<td align="center">8.</td>
<td align="center">9.</td>
<td align="center">10.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>39</strong></td>
<td align="center">11.</td>
<td align="center">12.</td>
<td align="center">13.</td>
<td align="center">14.</td>
<td align="center">15.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>40</strong></td>
<td align="center">16.</td>
<td align="center">17.</td>
<td align="center">18.</td>
<td align="center">19.</td>
<td align="center">20.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>41</strong></td>
<td align="center">21.</td>
<td align="center">22.</td>
<td align="center">23.</td>
<td align="center">24.</td>
<td align="center">25.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>42</strong></td>
<td align="center">26.</td>
<td align="center">27.</td>
<td align="center">28.</td>
<td align="center">29.</td>
<td align="center">30.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>43</strong></td>
<td align="center">31.</td>
<td align="center">32.</td>
<td align="center">33.</td>
<td align="center">34.</td>
<td align="center">35.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><div style="width: 130px;"/></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><div style="width: 130px;"/></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>Schelova</br>Woche</strong></td>
<td align="center">1.</td>
<td align="center">2.</td>
<td align="center">3.</td>
<td align="center">4.</td>
<td align="center">5.</td>
</tr>
</tbody>
</table>

<table>
<thead>
<tr>
<th align="center"><strong>Melona</strong></th>
<th align="center">Primetag</th>
<th align="center">Centaxtag</th>
<th align="center">Taungstag</th>
<th align="center">Zhelltag</th>
<th align="center">Bendutag</th>
</tr>
</thead>

<tbody>
<tr>
<td align="center"><strong>45</strong></td>
<td align="center">1.</td>
<td align="center">2.</td>
<td align="center">3.</td>
<td align="center">4.</td>
<td align="center">5.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>46</strong></td>
<td align="center">6.</td>
<td align="center">7.</td>
<td align="center">8.</td>
<td align="center">9.</td>
<td align="center">10.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>47</strong></td>
<td align="center">11.</td>
<td align="center">12.</td>
<td align="center">13.</td>
<td align="center">14.</td>
<td align="center">15.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>48</strong></td>
<td align="center">16.</td>
<td align="center">17.</td>
<td align="center">18.</td>
<td align="center">19.</td>
<td align="center">20.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>49</strong></td>
<td align="center">21.</td>
<td align="center">22.</td>
<td align="center">23.</td>
<td align="center">24.</td>
<td align="center">25.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>50</strong></td>
<td align="center">26.</td>
<td align="center">27.</td>
<td align="center">28.</td>
<td align="center">29.</td>
<td align="center">30.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>51</strong> <div style="width: 130px;"/></td>
<td align="center">31.</td>
<td align="center">32.</td>
<td align="center">33.</td>
<td align="center">34.</td>
<td align="center">35.</td>
</tr>
</tbody>
</table>

<table>
<thead>
<tr>
<th align="center"><strong>Yelona</strong></th>
<th align="center">Primetag</th>
<th align="center">Centaxtag</th>
<th align="center">Taungstag</th>
<th align="center">Zhelltag</th>
<th align="center">Bendutag</th>
</tr>
</thead>

<tbody>
<tr>
<td align="center"><strong>52</strong></td>
<td align="center">1.</td>
<td align="center">2.</td>
<td align="center">3.</td>
<td align="center">4.</td>
<td align="center">5.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>53</strong></td>
<td align="center">6.</td>
<td align="center">7.</td>
<td align="center">8.</td>
<td align="center">9.</td>
<td align="center">10.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>54</strong></td>
<td align="center">11.</td>
<td align="center">12.</td>
<td align="center">13.</td>
<td align="center">14.</td>
<td align="center">15.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>55</strong></td>
<td align="center">16.</td>
<td align="center">17.</td>
<td align="center">18.</td>
<td align="center">19.</td>
<td align="center">20.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>56</strong></td>
<td align="center">21.</td>
<td align="center">22.</td>
<td align="center">23.</td>
<td align="center">24.</td>
<td align="center">25.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>57</strong></td>
<td align="center">26.</td>
<td align="center">27.</td>
<td align="center">28.</td>
<td align="center">29.</td>
<td align="center">30.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>58</strong></td>
<td align="center">31.</td>
<td align="center">32.</td>
<td align="center">33.</td>
<td align="center">34.</td>
<td align="center">35.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><div style="width: 130px;"/></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><div style="width: 130px;"/></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>Erntedank</strong></td>
<td align="center">1.</td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
</tr>
</tbody>
</table>

<table>
<thead>
<tr>
<th align="center"><strong>Relona</strong></th>
<th align="center">Primetag</th>
<th align="center">Centaxtag</th>
<th align="center">Taungstag</th>
<th align="center">Zhelltag</th>
<th align="center">Bendutag</th>
</tr>
</thead>

<tbody>
<tr>
<td align="center"><strong>59</strong></td>
<td align="center">1.</td>
<td align="center">2.</td>
<td align="center">3.</td>
<td align="center">4.</td>
<td align="center">5.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>60</strong></td>
<td align="center">6.</td>
<td align="center">7.</td>
<td align="center">8.</td>
<td align="center">9.</td>
<td align="center">10.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>61</strong></td>
<td align="center">11.</td>
<td align="center">12.</td>
<td align="center">13.</td>
<td align="center">14.</td>
<td align="center">15.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>62</strong></td>
<td align="center">16.</td>
<td align="center">17.</td>
<td align="center">18.</td>
<td align="center">19.</td>
<td align="center">20.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>63</strong></td>
<td align="center">21.</td>
<td align="center">22.</td>
<td align="center">23.</td>
<td align="center">24.</td>
<td align="center">25.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>64</strong></td>
<td align="center">26.</td>
<td align="center">27.</td>
<td align="center">28.</td>
<td align="center">29.</td>
<td align="center">30.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>65</strong><div style="width: 130px;"/></td>
<td align="center">31.</td>
<td align="center">32.</td>
<td align="center">33.</td>
<td align="center">34.</td>
<td align="center">35.</td>
</tr>
</tbody>
</table>

<table>
<thead>
<tr>
<th align="center"><strong>Welona</strong></th>
<th align="center">Primetag</th>
<th align="center">Centaxtag</th>
<th align="center">Taungstag</th>
<th align="center">Zhelltag</th>
<th align="center">Bendutag</th>
</tr>
</thead>

<tbody>
<tr>
<td align="center"><strong>66</strong></td>
<td align="center">1.</td>
<td align="center">2.</td>
<td align="center">3.</td>
<td align="center">4.</td>
<td align="center">5.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>67</strong></td>
<td align="center">6.</td>
<td align="center">7.</td>
<td align="center">8.</td>
<td align="center">9.</td>
<td align="center">10.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>68</strong></td>
<td align="center">11.</td>
<td align="center">12.</td>
<td align="center">13.</td>
<td align="center">14.</td>
<td align="center">15.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>69</strong></td>
<td align="center">16.</td>
<td align="center">17.</td>
<td align="center">18.</td>
<td align="center">19.</td>
<td align="center">20.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>70</strong></td>
<td align="center">21.</td>
<td align="center">22.</td>
<td align="center">23.</td>
<td align="center">24.</td>
<td align="center">25.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>71</strong></td>
<td align="center">26.</td>
<td align="center">27.</td>
<td align="center">28.</td>
<td align="center">29.</td>
<td align="center">30.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>72</strong></td>
<td align="center">31.</td>
<td align="center">32.</td>
<td align="center">33.</td>
<td align="center">34.</td>
<td align="center">35.</td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><div style="width: 130px;"/></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><div style="width: 130px;"/></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
</tr>

<tr>
<td align="center"><strong>Winter</br>Festwoche</strong></td>
<td align="center">1.</td>
<td align="center">2.</td>
<td align="center">3.</td>
<td align="center">4.</td>
<td align="center">5.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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      <pubDate>Fri, 04 Jul 2025 12:15:45 +0000</pubDate>
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